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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Tierschutz + Hilfen !
toby Offline


Beiträge: 9.880

08.12.2009 04:06
Tierfutterindustrie Zitat · antworten

Tierversuche in der Futtermittelindustrie

Neue grausame Versuche an Hunden und Katzen zum Testen von
Haustiernahrung entdeckt!
Fünf Multinationale, welche berühmte Büchsen- und Trockennahrung
herstellen, befinden sich im Wirbel. Leiden, die armen und schutzlosen
Tieren auferlegt werden, damit die teure Nahrung, die von ihren
glücklicheren Gefährten gefressen wird, besser verkauft werden kann.
Sie stellen Tiernahrung her und quälen Tiere: Es ist eine Frage des
Marktes. Sie tun es, um ihre Produkte besser verkaufen zu können.
Laut der englischen Zeitung »Sunday Express« (27.5.01), hat die
Gesellschaft IAMS, die der Procter & Gamble-Gruppe angehört und
Haustiernahrung herstellt, darunter Eukanuba, zwischen 1991 und 2000
grausame Experimente an Hunden durchgeführt. Damit testete sie ihre
Produkte.
Hier ein paar Beispiele: 24 jungen Hunden (unter ihnen waren auch
trächtige Weibchen) wurde die rechte Niere entnommen und die linke
wurde teilweise geschädigt. Dies während zwei chirurgischen Eingriffen
mit Schnitten in der Bauchgegend. Auf diese Weise wurden künstlich
schwere Erkrankungen durch die schlechte Nierenfunktion verursacht
(Harnstoffvergiftung, Blutvergiftung usw.); jede Gruppe der so
behandelten Hunde mußte während einer Zeit von zwischen 14 und 18
Monaten überleben.
Was wollte die IAMS damit beweisen? Es ist schwer, einen Sinn in
solchen Grausamkeiten zu finden und noch schwieriger ist der Gedanke,
daß der Auftraggeber eine Firma ist, die Nahrung für Haustiere
herstellt! Doch die IAMS ist nicht allein, sie befindet sich in guter
Gesellschaft. Die Firma Hill's Pet Nutrition, der Colgate-Palmolive-Gruppe
angehörend, hat weitere Experiment an Hunden und Katzen finanziert, die
wir hier kurz zusammenfassen: Um den Natrium-Bedarf von
ausgewachsenen Katzen herauszufinden, wurden 35 Katzen in
verschiedenen Gruppen aufgeteilt, die mit Nahrung unterschiedlichen
Natrium-Gehalts gefüttert und in regelmäßigen Abständen einer
Blutentnahme unterzogen wurden, bis einige Tiere Appetit- und
Gewichtsverlust aufwiesen. Die Katzen wurden einzeln während 4 Wochen
in kleine -Käfige eingesperrt, bis sie überschnappten, da sie sich nicht
bewegen und die Krallen nicht wetzen konnten.
Ein weiteres Experiment, das teilweise durch die Hill's finanziert wurde,
bestand darin, daß zwischen 11 und 15 Wochen alte Kätzchen während 26
Tagen in 60x60x60 große Eisenkäfige gesperrt wurden. Zweck war das
Herausfinden des Natriumbedarfs von frisch geborenen Katzen. Am Ende
waren die Tiere nicht nur physisch völlig anormal wegen der verabreichten
Diäten, sondern vor allem psychisch, weil das Gefangensein sie irrsinnig,
aggressiv oder amorph gemacht hatte.
Ebenfalls Hill's war es, die in Topeka (USA) 42 Welpen mit einer Zinkarmen
Diät fütterte, während 12 Tagen. Wegen des Zinkmangels
entwickelten die Welpen Pusteln und Schrunden am Maul und an den
Pfoten, sowie Symptome von Lethargie und Anorexie. Anschließend
wurden die Welpen in verschiedene Gruppen aufgeteilt und währen 3
Wochen mit einer experimentellen Nahrung gefüttert, die aus
organischem und nicht-organischem Zink zusammengesetzt war. Eine
Gruppe von 6 Tieren erhielt während 35 Tagen eine Zink-arme Nahrung.
Am Ende des Versuchs wurden allen Welpen die Zehennägel und ein
Eckzahn ausgerissen, sowie die Hoden entnommen, um diese Körperteile
zu analysieren und zu sehen, wieviel Zink sie enthielten!
Die Alpo-Gesellschaft, der Nestlégruppe angehörend, hat Übergewicht
bei 15 Katzen hervorgerufen. Bei 7 Tieren wurde eine Röhre im Magen
angebracht, um mengen von Ammonium-Chlorid einzuführen. Dann wurden
alle Katzen während 7 Wochen in kleine Käfige gesperrt. Während dieser
Zeit wurden die armen Tiere hungern gelassen, indem man ihnen nichtessbare
Nahrung anbot. Die Folge war, daß die Katzen die Nahrung
ablehnten - was die Superhirne, die eine solche Forschung ausgeheckt
hatten, »freiwillige Abstinenz« nannten - und verloren zwischen 26 und
40% ihres Gewichtes. Die armen Katzen entwickelten schwere
Muskelschädigungen, Lethargie, Blutanomalien und ihre Leber erkrankte
und wurde nach und nach untätig und hypertroph. Als nach siebenwöchiger
Leidenszeit der Katzen eine normale Nahrung angeboten wurde, waren 11
unfähig zu fressen und mußten mit einer Sonde ernährt werden.
Die Firma Ralston Purina hat ein Experiment finanziert um festzustellen,
ob eine künstliche Ernährung durch Rohre in den Magen eingeführt
größere gastrointestinale Störungen verursacht, als eine normale
Ernährung. Man verwendete 10 Bastardhunde. Jedem von ihnen wurde auf
chirurgischem Wege ein Rohr in den Magen gelegt, durch das Gedärm.
Dann wurden die Hunde während 10 Tagen mit menschlicher Nahrung
gefüttert, diese wurde durch das Rohr eingeführt. Anschließend mußten
die Hunde weitere Ernährungsarten über sich ergehen lassen. Dann
wurden Blut- und Urinproben entnommen und analysiert und die Atmung
wurde kontrolliert.
Die Firma Mars Pedigree führt im englischen Center Waltham
Experimente durch. Dort wird eben Tiernahrung hergestellt, sie arbeitet
aber auch mit Universitätsinstituten in verschiedenen Ländern zusammen.
So war sie im Jahre 1996 in um die siebzig Forschungsprojekte
verwickelt, die in über 30 Universitäten in 5 Ländern durchgeführt
wurden.
Unter den Experimenten der Mars gibt es auch Merkwürdigkeiten, wie
zum Beispiel jene über die angebliche Notwendigkeit des Taurin-Zusatzes
in der Katzennahrung. Taurin ist eine chemische Verbindung, die in der
Apotheke zur Herstellung -der Farbstoffe verwendet wird. Sein Name
kommt vom lateinischen »taurus« (Stier), weil die Zusammensetzung
erstmals in der Galle von Stieren entdeckt wurde. Später wurde es
synthetisch hergestellt. Um die Auswirkungen des Taurins zu beobachten,
wurden Katzengruppen während 11 Monaten in Käfige eingesperrt! Einige
Katzen trugen irreversible Augenschäden davon, andere wurden blind.
Nebst allen anderen physischen und psychischen Erkrankungen, die ein so
langes Gefangensein in kleinen Käfigen mit sich bringt.
Im Waltham-Zentrum der Mars wurde unter anderen Experimenten auch
folgende ausgeführt: Endoskopie (in den After eingeführte Rohre zur
Kontrolle des Grimmdarms), Kontrolle der Bauchwinde mit Einführen von
Instrumenten in den Magen, Isolierung von Hunden und Katzen,
Vorenthalten der Nahrung bei Hunden, invasive Zahnuntersuchungen, die
eine Anästhesie verlangen, usw. Im Verlaufe eines Experimentes, zur
Kontrolle des Wasserstands im Grimmdarm, wurden 6 »sensibel« und 6 als
»robust« bezeichnete Hunde verwendet. Alle erhielten eine Diät, die bei
Hunden Durchfall verursacht, dann wurden an ihnen Klistiere
vorgenommen, wobei von Hand flexible Rohre in ihren After eingeführt
wurden.
Und ebenfalls das Waltham-Zentrum der Mars ist es, das einen Forscher
der Universität Bristol (GB) finanzierte, damit er Katzen in einen
30x45x30 cm großen Plastikbehälter isoliere, während maximal 6
Stunden. Keine der Katzen hielt diese Behandlung aus, sie erstickten alle.
Es versteht sich, daß kein einziges Experiment an Tieren in keinem Sektor
notwendig ist. Noch weniger notwendig sind hirnwütige Experimente, wie
wir sie beschrieben haben. Hier geht es nicht nur darum, den Mangel an
Wissenschaftlichkeit der Vivisektion darzulegen: in Fällen wie den
vorliegenden wird die ganze Lächerlichkeit und ihr Unsinn aufgedeckt.
Schon seit jeher weiß man nämlich, was den Hunden und den Katzen gut
tut und was nicht: Die Natur selbst erklärt dies, durch ihre
Nahrungswahl. Das Durchführen der oben beschriebenen Versuche unter
dem Vorwand, gute Nahrung für Hunde und Katzen herzustellen, ist voller
Wahnsinn. Dies schon daher, weil in Käfige eingesperrte und auf
verschiedene Arten gequälte Hunde und Katzen, denen chirurgisch
eingeführte Rohre im Magen stecken, nicht reagieren können, wie dies
ihre glücklicheren Gefährten tun würden, die in Familien leben, wo sie
geliebt und respektiert werden. Der Metabolismus ist verschieden, wie
auch die Reaktion auf jeglichen Test und auf Substanzen unterschiedlich
ist. Das ist eine alte Geschichte, die bereits im Verlauf der Jahre auch
von Veterinären und Zoologie-Experten bestätigt wurde. Doch wer
Tierversuche ausführen möchte, ignoriert solches. Die Interessen, die
von den Firmen verfolgt werden, sind ausschließlich kommerzieller Natur.
Der internationale Markt für Haustiernahrung (an dessen Spitze für
Hunde und Katzen), wird auf 25 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Die
Konkurrenz und die Wettbewerbsfähigkeit sind enorm. Wenn eine Firma
Berichte vorlegt, welche beweisen, daß ihre Produkte durch Tierversuche
getestet wurden, geschieht dasselbe, das bei den Menschen bestimmten
Produkten geschieht: letztere erhalten die Verkaufsbewilligung
überhaupt erst, wenn Tierversuche ausgeführt worden sind* Was die
Tiernahrung anbetrifft, so nehmen sie einen Hauch von
»Wissenschaftlichkeit« und »Ernsthaftigkeit« an. Wohlverstanden, alles
ist Ignoranz, nebst einer ethisch nicht vertretbaren Tatsache, doch
heutzutage leben wir in der wissenschaftlichen Ignoranz, die zu
kommerziellen Zwecken legalisiert wurde. Es sind die chemischpharmazeutischen
Multinationalen, die in verschiedenen Ländern die
Gutheißung von Gesetzen begünstigt haben, welche die Vivisektion
notwendig machen.
Internationaler Boykott der Nahrungsmittel für Hunde und Katzen, die
aus Tierversuchen stammen
Viele tierversuchsgegnerische Verbände und Tierschutzorganisationen
der ganzen Welt haben den Boykott dieser Produkte organisiert. Wir
treten an ihre Seite, indem wir Sie auffordern, für Ihre Haustiere kein
Futter zu kaufen, das so viel Leiden verursacht hat.
In dieser von der ALA (ALTERNATIVA PARA LA LIBERACIÓN
ANIMAL) veröffentlichten Tabelle sind die fünf Firmen aufgeführt,
welche die in diesem Artikel beschriebenen Versuche an Hunden und
Katzen ausgeführt haben, sowie die von ihnen hergestellten Produkte:
Procter & Gamble: IAMS, Eukanuba
Mars: Pedigree, Cesar, Whiskas, Sheba, Kitekat, Pal, Chappie,
Bounce
Nestlé: Friskies, Friskies Petcare, Bonio, Wunalot, Soillers, Felix,
Arthur's Choosy, Alpo, Mighty Dog
Colgate-Palmolive: Hill's Science Diet, Prescription Diet
Ralston-Purina: Purina, Edward Baker
Wir fordern all jene, die Haustiere besitzen, auf, diese aufgeführten
Produkte nicht mehr zu kaufen und die Tiere auf andere Weise zu
füttern.
DOKUMENTATION - Quelle: Sunday Express, 27. Mai 2001
Verantwortlich i.S.d.P.: Antivivisektion e.V.
Tierversuchsgegner Rhein-Ruhr, http://www.tierversuchsgegner.org
(C) Copyright 2001, Lucy Johnson
Sunday Express Titelseite zu Tierversuchen für Tierfutter Laut einem
Artikel des Sunday Express vom 27. Mai 2001 führte die Firma IAMS, ein
Unternehmen von Procter und Gamble, Tierversuche durch. Das Katzenund
Hundefutter ist auch in Deutschland unter dem Namen IAMS und
EUKANUBA in Zoofachgeschäften sowie bei Tierärzten erhältlich.
Nach Angaben der englischen Organisation "Uncaged Campains"
(http://www.uncaged.co.uk) wurden mindestens 460 Tiere verbraucht.
Eine unvollständige Liste:
* 24 junge Hunden wurde die rechte Niere entnommen und die linke
Niere teilweise zerstört, um zu untersuchen, wie Hunde mit
Nierenversagen auf Protein reagieren. Die erkrankten Hunde wurden
nicht behandelt, da dies das Untersuchungsergebnis verfälscht hätte
* bei einem anderen Test wurden die Mägen von 28 Katzen freigelegt,
so dass die Wissenschaftler den Effekt der Fütterung mit Faserstoffen
analysieren konnten. Die Tiere wurden mindestens zwei Stunden lang
operiert und dann getötet
* 24 Katzen wurden sterilisiert, die anschließend dermaßen gefüttert
wurden, bis sie übergewichtig waren. Sie wurden dann einer Crash Diät
ausgesetzt. Als sie mindestens 30 % des Gewichts verloren hatten,
wurden Teile ihrer Lebern entnommen und untersucht, um den
Zusammenhang zwischen Gewichtsverlust und Leberkrankheiten zu
erforschen
* 6 Hunde wurden Kanülen in ihre inneren Organe gelegt und mehrfach
Flüssigkeit entnommen, um die Auswirkung von getreidehaltigem Futter
zu testen
* 14 Husky-Welpen wurden während der ersten zwölf Lebenswochen
mehrfach Viren und allergieauslösende Proteine gespritzt. Sie
entwickelten irreversible Krankheiten während des Tests, der dazu
dienen sollte, festzustellen, wie stark die allergischen Reaktionen sein
würden
* 12 Huskys, 12 Pudel und 12 Labradors wurden regelmäßig
Schnittverletzungen am Brustkorb zugefügt, um herauszufinden, ob die
Ernährung den erneuten Fellwuchs beeinflussen würde. Dieser Versuch
wurde mit dem Argument gerechtfertigt, "... daß man Hunde gerne
anfasst und anschaut ... Hunde mit Fellproblemen werden einfach nicht so
oft gestreichelt."
* 56 Hündinnen wurden ihre Geschlechtsorgane entnommen, um den
Einfluss von Beta-Karotin zu untersuchen
* Gesunden Hunden, Hühnern, Ratten und Mäusen wurden Knochel und
Knorpelgewebe entnommen, um die Entwicklung von Knochen und Gelenken
zu untersuchen.
Dr. Dan Cary, Chef der Unternehmenskommunikation von IAMS sagte: "Es
ist unsere Aufgabe, die Gesundheit von Hunden und Katzen zu verbessern.
Wir sorgen uns während der Studien extrem um ihr Wohlbefinden und
gehen nicht leichtfertig in die Forschung. Alle unsere Studien müssen
fundierte Wissenschaft sein und wir müssen sicher sein, dass sie niemals
wiederholt werden müssen, da dies verschwenderischer Umgang mit der
Zeit der Tiere wäre."
Übersetzung durch Mechthild Mench, Animal 2000.
Der Artikel ist im englischen Original zu finden unter:
http://www.uncaged.co.uk/iamsexpress.htm
Eine detaillierte Beschreibung der Versuche unter:
http://www.uncaged.co.uk/iams.htm



Elke

08.12.2009 04:22
#2 RE: Tierfutterindustrie Zitat · antworten

Echt schockierend der Beitrag.

Noch ein Grund mehr, diese ganzen Spezialfuttersorten nicht zu kaufen. Für mich ist das eh nur Geldschneiderei. In der Natur finden Wölfe z. B. auch kein Welpen- oder Seniorfutter. Die fressen alle das gleiche. Wenn ein Hund krank ist, kann man sich kundig machen und ihn mit natürlicher Nahrung - seiner Erkrankung angepasst - ganz sicher besser verpflegen.

Liebe Grüße
Elke



Moritz10 Offline

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Beiträge: 140


08.12.2009 18:15
#3 RE: Tierfutterindustrie Zitat · antworten

Da hast de recht, Elke



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Liebe Grüße,
Moritz

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