Tödliche Falle für Greifvögel Die Kreise Paderborn und Höxter planen den Abbau von Stacheldrahtzäunen
GEFANGEN | FOTO: LIMPINSEL
Paderborn/Höxter (das). Vor allem für Greifvögel sind sie eine tödliche Gefahr: alte Stacheldrahtzäune. Beim Jagen nach Mäusen, die sich gern im hohen Gras unter den Zäunen verstecken, verfangen sich Bussarde, Eulen und Uhus oft mit ihren Schwingen in den spitzen Drähten. Nur wenn die Vögel rechtzeitig gefunden und befreit werden, haben sie eine Chance zu überleben.
Um dem Problem zu begegnen, hat sich der Kreis Paderborn zu einer ungewöhnlichen Tierschutzaktion entschlossen: Arbeitslose Jugendliche sollen auch auf Privatgrundstücken nicht mehr gebrauchte Stacheldrahtzäune abbauen. Auch der Kreis Höxter plant unter Federführung der Landschaftsstation Borgentreich eine ähnliche Initiative.
Danke, dass du mit diesem Beitrag auf die tödliche Gefahr, die von diesen Stacheldrahtzäunen unserer Vogelwelt droht, hinweist. Schon seit Jahren kämpfen Tierschützer gegen Stacheldrahtzäune, es hat sich auch schon einiges getan. Sehr schön, dass weitere Landkreise mitziehen.
Stacheldrahtzäune sind nicht nur eine Gefahr für Greifvögel, sondern auch für Singvögel und Möwen.
Hängen gebliebene Vögel versuchen sich zu befreien. Jeder Flügelschlag am Stacheldraht verletzt sie aber immer mehr. Letztendlich siechen sie lange vor sich hin, wenn sie nicht das Glück haben, rechtzeitig gefunden und behandelt zu werden.