Hier möchte ich euch die Geschichten von meinem Graupapageienpärchen Rudi und Rita erzählen - und zwar von Anfang an.
Rudi zog nach dem Tod meines Wellis im August 2002 bei mir ein. Da war er 16 Wochen alt und schon sehr frech, mit einem riesigen Selbstbewusstsein. Mein Traum war es schon immer, Papageien zu besitzen. Anfangs sollte es ein Ara sein, aber heute bin ich sehr froh, dass mir mein Zoohändler damals abgeraten hat, denn Aras sind wirklich einfach zu groß fürs Wohnzimmer. Ich habe es damals bei Rudis Züchter gesehen - wenn ein Ara in der Wohnung zum "Flug" abhebt, dann hebt alles andere mit ab. Von der Kraft des Schnabels für die Möbel ganz zu schweigen.
Nachdem ich mich lange im Netz informiert habe, verliebte ich mich dann in die Graupapageien. Zum damaligen Zeitpunkt wollte ich nur einen Graupapagei. Aber Rudis Züchter hat etwas ganz tolles gemacht: Er zeigte mir nicht nur Rudi, er holte auch noch einen anderen jungen Graupapa raus - und die fingen dann gleich mit schnäbeln und sich gegenseitig füttern an. Der Züchter sagte damals dazu, dass genau das der Grund sei, warum ihm jedes Mal das Herz breche, wenn ein Papa in Einzelhaltung soll. Er gab mir aber Rudi trotzdem und wir blieben in Kontakt.
Dann schrieb er mir ein paar Monate später, dass er von einem anderen Pärchen wieder Nachwuchs hat - ob ich nicht wolle. Und wie ich wollte.
So zog dann im Januar 2003 Rita ein. Hier ein paar Bilder von Ritas Ankunft. Rudi saß in seinem Käfig und guckte ganz neugierig, als ich mit Rita im Meerli-Käfig an ihm vorbei ging. Er wurde richtig doll nervös.
Das war Ritas Käfig für die ersten Tage. War auch nicht schlecht, weil sie erst 12 Wochen alt war und Papa-Babymäßig noch am Boden geschlafen hat (als ich sie das erste Mal so liegen sehen habe, habe ich wirklich einen riesen Schreck bekommen, ich dachte sie wäre tot). Außerdem saß sie noch nicht richtig auf der Stange, konnte noch nicht richtig fliegen - war halt noch ein Baby.
Rudi habe ich dann gleich aus den Käfig gelassen, er ist sofort auf Ritas Käfig und hat sie durch die Gitterstäbe durch gefüttert. Als ich sah, dass das so gut funktioniert, habe ich natürlich Rita auch gleich raus gelassen.
Die nächsten Tage existierte ich dann nicht mehr für Rudi. Er hatte nur noch Augen für Rita. Da war ich schon ein bisschen traurig, weil ich dachte, dass das nun so bleibt. Aber ach wo, nach ein paar Tagen hatte ich dann immer 2 Kletten an mir kleben.
Die Bilder sind von der ersten Woche der Vergesellschaftung. Hach, ich liebe die schwarzen Knopfaugen von den Babypapas. Wer noch nie einen Babypapa besessen hat, kann sich das alles echt nicht vorstellen - die sind wirklich nicht wie Vögel, sie sind wie kleine Babys, pennen z. B. während dem Spiel bei einem auf dem Bauch ein.
Nach ein paar Tagen konnte Rita dann auch mit in Rudis Käfig ziehen.
Rudi und Rita an ihrer Schatzkiste. Sie besitzen mehrere Spielkisten, denn auch Papas wird es schnell langweilig.
Hier ist mir mal ein Flugbild gelungen. Rudi im Anflug auf mich.
Liebe Grüße Elke
Hallo Elke, was für eine schöne Geschichte,die Wirklichkeit wurde. Ooh Elke Aras mein Traum is ein Militaries aber leider nicht in einer Wohnung zu Halten,die sind einfach zu groß.
Geht die Geschichte noch weiter? du kannst so schön erzählen.
ich finde alle Aras einfach wunderschön. Aber manchmal muss es auch reichen, sich die Tiere anderswo anzusehen. Ich hätte leider auch nicht die Haltungsbedingungen.
Natürlich geht die Geschichte noch weiter, auf den Bildern sind beide ja noch Babys/Jungvögel. Muss mich nur durch meine CDs kämpfen und die Bilder durchforsten.
Meine kleinen Enten lieben auch das Baden. In ihren Swimmingpool geht eigentlich nur Rudi, Rita nur in die Wasserschüssel. Aber beide duschen sehr gerne. Ob draußen im Regen oder gemeinsam mit mir unter der Dusche.
Es ist schon ein Wahnsinn, dass die selbst nach einer halben Stunde Dauerduschen nicht wirklich nass sind. Ich bin dagegen immer regelrecht aufgeweicht.
Weiter geht es mit Entenbilder. Konnte vorhin nicht weitermachen, weil mich der Anzeigentreiber am PC geärgert hat. Aber wozu hat man denn noch einen Lappi.
Hier ein Flugbild vom nassen Rudi. Leider ist das Bild etwas defekt, aber Rudi sieht man wenigstens.
Ooh wie süss die beiden und zum trocknen auf dem Wäscheständer wie es sich gehört
Na dann kommt toby eher nach Rita der ist auch Wasser scheu, nur wenn es richtig heiß ist wie momentan das Wetter,dann lässt er sich mit seiner Sprühflasche nass spritzen,bekommt den gar nicht genug breitet die Flügel aus und Wasser marsch. Aber seine Badewanne unten im Häuschen ist uninteressant (eine kleine Edelstahl Auflaufform) lieber geht er dann im Wassernapf plitsche platsche bis er leer ist ,das sieht aus, ich ruf den noch toby pass auf schwimme nit so weit raus is zu tief.
Hihi, ich bin froh, wenn sie zum Trocknen auf dem Wäscheständer sitzen bleiben bzw. so lange, bis ich fertig bin. Aber meistens bleiben sie nicht da sitzen, fliegen am liebsten auf die Heizung im Nachbarraum, da gibt es ja so viele schöne Knöpfe zum Anknabbern. Oder sie wollen unbedingt schon auf meiner Schulter sitzen, nur wie soll man sich da anziehen?
Rudi und Rita haben auch eine Edelstahl Auflaufforum, aber eine riesige für die Gastronomie, die ich ihnen bei schönem Wetter in die AV stelle. Da badet aber nur Rudi drin und das richtig, ist wirklich wie ein Swimmingpool für Vögel. Muss ich mal ein Bild machen, wenn ich sie wieder raus stelle.
Rita geht auch lieber im Wassernapf baden - können sich Rita und Toby zusammen schließen, die hätten dann wohl nie Trinkwasser, weil sie alles verplanschen würden.
Weiter geht es. Rita auf frischer Tat ertappt, wie sie mein Bild abbauen will. Ich sag doch, meine Tiere sind alle super erzogen.
Wenn man sich das Bild genauer betrachtet, da sitzt nicht nur der liebe Rudi auf dem Sessel, so sieht auch die Realität von Papahaltern in der Wohnung aus. Man muss sich schon mächtig viel einfallen lassen, um das Zimmer einigermaßen Schnabelsicher zu bekommen. So z. B. liegt auf der Schrankwand eine Küchenarbeitsplatte und die Gardinen sind hinter "Gardinenparkschränken" versteckt, die ich dann nur mal bei Bedarf vorziehe. Und auf dem Sessel liegt keine Decke zur Gemütlichkeit, nein, alles wegen den süßen Schnäbeln.
Hier ist noch ein Bild vom "Gardinenparkschrank". Diese Gardinen existieren aber nicht mehr, die hatte ich da nur hängen, weil Rita noch jung war und ehe sie mir gegen die Scheibe knallt, habe ich es doch lieber abgesichert. Den Deckenfluter musste ich später auch umdrehen, weil Graue auch mal gern einen auf Elektriker machen. Jetzt habe ich eine Grauensichere Lampe.
Irgendwie habe ich nur wenige Bilder, wo beide drauf sind. Mein Meister Rudi ist halt schneller als die Kamera, der sitzt meistens auf meiner Schulter.
Endlich ist es wieder so weit - Kirschenzeit. Rudi und Rita haben heute früh ihr normales Obst bekommen, das fressen sie ja mit mäßigem Appetit, vermauscheln viel davon. Aber am späten Nachmittag haben sie das erste Mal in diesem Jahr eine volle Schale Kirschen bekommen. Die war ruck zuck alle und nichts wurde vermauschelt.
Vorhin, als ich selber ein paar Kirschen gegessen habe, sie normal schlafen, machte Rudi im Käfig wie verrückt Kaugeräusche. Also haben sie noch mal welche bekommen. Kirschen sind ihr Lieblingsobst.
Die Bilder hier sind schon älter. Da hatten Kinder Kirschäste vom Baum gerissen - die habe ich dann mitsamt Kirschen dran mit nach Hause genommen. So konnten sie Kirschen futtern, dann das Laub entsorgen und dann an den Ästen knabbern.