Am Rande des Dorfes, da lebte der Hans mit Kühen und Schweinen und einer Gans. Er liebte das Leben, doch er war allein und das wollte Hans nun länger nicht sein.
Er war keine Schönheit, auch war er nicht klug doch ihm war bis jetzt keine Frau gut genug. Mal war sie zu dick, mal war sie zu klein mal war sie zu hässlich, mal fiel ihm nichts ein.
Doch jeder fragte sich wenn man ihn sah, war überhaupt eine Frau für ihn da? Denn der Hans schielte das Gott sich erbar'm und hatte zudem noch im Mund keinen Zahn.
Den Rest seiner Haare die trug er als Kranz seitlich am Kopf oben fehlten sie ganz. Und seine Ohren die waren wie Teller, kam Wind von hinten, dann lief er schneller.
Doch trotz alledem gab es die eine, die ihn so nahm wie sonst wohl keine. Sie war eine Frau vom Lande wie er nicht sonderlich schön, aber ehrlich und fair.
Und sie war verliebt wie niemals im Leben und sie hätte Hans ihre Liebe gegeben. Wenn er sich doch endlich für sie intressierte und sie nicht ständig nur ignorierte
Er hatte für sie keinen einzigen Blick, er fand eine andre bezaubernd und chic. Sie war eine Schönheit in seinen Augen, das sie ihn nicht wollte, kann er nicht glauben.
Er schickte oft Blumen zu ihr nach Haus, aber sie lachte ihn immer nur aus. Er lud sie auch ein zum essen zu zweit doch nie hatte sie für ihn einmal Zeit.
Nach einiger Zeit war ihm dann klar, das er für sie nur ein Kasperle war. Aber er sah es jetzt endlich ein er blieb sein Leben lang nun wohl allein.
Doch dann besann er sich auf diese eine die ihn mal wollte so wie sonst keine. Er ging zu ihr und wollte sie fragen, hoffte sie würde ja zu ihm sagen.
Nur er kam zu spät, sie war nicht alleine sie war für den anderen jetzt diese eine. So ging er nach Hause und dachte bei sich wenn mich keine will, dann bleib ich für mich.
Es geht mir doch gut so ganz ohne Frau denn was sie wollen das weiß ich genau. Ich mache die Arbeit, verdiene das Geld sie gibt es aus kauft sich was ihr gefällt.
Damit hatte er für sich jetzt entschieden, Frauen werden von ihm nun gemieden. Besser ist keine, als eine im Haus sein Geld gibt er lieber allein für sich aus. (Copyright by Miranda)
Angela Merkel, als unsere Bundeskanzlerin bekannt, regiert, ohne wichtige Entscheidungen unser Land. Sie sagt, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt, der Bürger, jahrelang maßlos nach Konsum gestrebt.
Nicht das Volk hat die hohen Schulden gemacht, die Staatsverschuldung hat die Regierung gebracht. Die von millionenteuren Staatsschlössern träumt, das Sanieren von Schulen, Kindergärten versäumt.
Banken, diese Geldmafia mit bekanntem Namen, durch Betrügereien an unsere Ersparnisse kamen. Von der Regierung mit Milliarden Euros saniert, vom Steuerzahler aber hohe Abgaben kassiert.
Verschleierte Frauen auf deutschen Strassen, man sagt wäre Religion, das sind nur Phrasen. Ein Verbot der Burka wär auch bei uns angebracht, damit man nicht über unser Toleranz noch lacht.
Verschleierung mit Burka kann man nicht trauen, ist Fundamentalismus, Unterdrückung von Frauen. Wer als Zeichen der Religion eine solche Burka trägt, für diese Trägerin ist eine jegliche Integration zu spät.
Diese Körperzelte haben nichts mit Freiheit zu tun, sind menschenunwürdig, nur auf Verblendung ruhn. Vermummte Gestalten sind so nicht zu akzeptieren, wir sonnst das Miteinander mit Muslime verlieren.
Im Sommerschlussverkauf man die Preise senkt, überall Sonderangebote, Waren werden fast verschenkt. Wenn überall Grabbeltische mit Billigware locken, machen sich Schnäppchenjäger gleich auf die Socken.
Die Kundenmeute rennt schnell von Tisch zu Tisch, damit man das preisgünstigste Angebot gleich erwischt. Da wird geschubst, gedrängelt und rumgestritten, mancher Kunde lässt da seinen Anstand sehr vermissen.
Da wird selbst der, sonst so biedere, brave Warenkäufer, zum wilden, unberechenbaren, gefährlichen Amokläufer. Nicht selten kommt es dabei zum kräftigen Schlagabtausch, denn alle befinden sich im erbarmungslosen Einkaufsrausch.
Ich möchte mich nicht mit anderen beim Shoppen streiten, werde beim diesjährigen Schlussverkauf zu Hause bleiben. Bestell mir, meine Unterhosen, Socken und Nachtgewand, ohne Frust und Ärger, beim Internet-Kleiderversand. (c) Gerhard Lenz
Was haben die Vertreter vom Vatikan, der Welt mal wieder Ungeheures angetan. Sexuelle Missbräuche hier stattfanden, an Heimzöglingen und Ministranten.
Paps Benedikt in Rom hält schön still, zu dieser Sache er nichts sagen will. Antrainierte Scheinheiligkeit wird gezeigt zur Verharmlosung des Übels gerne bereit.
Pädophile Kleriker, jetzt endlich bekannt, missbrauchten Kinder im ganzen Land. 700 Täter in den katholischen Reihen, da gibt es nichts mehr zu verzeihen.
Abends ich mir gerne das TV-Programm anschau, das soll ja angeblich bilden, man würde recht schlau. Aber was da gezeigt wird, ist meistens nur grosser Mist, ein Programmangebot das kaum noch zum Aushalten ist.
Kaum hat man es sich im Fernsehsessel gemütlich gemacht, wird in voller Lautstärke, von Produkten Werbung gemacht. Deutschländer Würsten soll man kaufen, täglich essen, fürs Gebiss, Haftpulver von Kukident nicht vergessen.
Mit Persil-Color könnt man waschen von 30 bis 90 Grad, und für die Grippe hätte sofort Raziopharm etwas parat. Dragees von Doktor Müller beruhigen jeden Magen, Rheumawäsche von Angora sollen alle Rentner tragen.
Doch primitive Werbung kommt dann in der Nacht, da wird von scharfen Weibern, Lust auf Liebe gemacht. Junge und alte Frauen stöhnen lustvoll dann : - Kommt mein Lover, rufe sofort meine Nummer an - (c) Gerhard Lenz
Jeden Tag Kochshows im Fernsehprogramm, dass man es bald nicht mehr mitansehen kann. Hier werden die neusten Rezepte vorgestellt, von Prominenten aus unserer Fernsehwelt.
Man traut der Hausfrau zu Hause wenig zu, im Bezug aufs eigene Kochen und ihren IQ. Da wird der "ahnungslosen" Frau am Herd gezeigt, wie man Salat würzt und richtig Kartoffeln reibt.
Nur wir können sehr gut Kochen und Braten, wollen uns diese "Ernährungsexperten" sagen. Unsere Gerichte sind preiswert und gesund, geben voller Begeisterung die Köche kund.
Sogar Kochrezepte aus der ganzen Welt, werden hier in den Kochshows vorgestellt. Doch ich stehe nicht auf Speisen aus Fernost, bleibe lieber bei bewährter Hausmannskost! (c) Gerhard Lenz
Das erstrebte Gesundheitssystem der Koalition, ist für den Kassenpatienten ein großer Hohn. Die neue Regierung in Berlin dieses erfand, die Kopfpauschale fürs Volk, wird es genannt.
Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht, der Privatversicherte darüber freudig lacht. Putzfrau und Manager bezahlen das gleiche Geld, der letztere aber eine bessere Behandlung erhält.
Im Gesundheitssystem wird Hartz IV eingeführt, der Geringverdiener Behandlungsrechte verliert. Zu einem abhängigen Bittsteller wird man dann, weil man die Kopfpauschale nicht bezahlen kann.
Für Arme soll es einen Steuerzuschuss geben, können beim Staat Solidarausgleich erheben. Aber wie man dieses System finanzieren soll, weiß kein Politiker in Berlin ; Einfach toll! (c) Gerhard Lenz
Möchte man am Tage mal Fernsehen schauen, bekommt man gleich Frust und das grosse Grauen. Talkshows fast in allen Programmen, da kommt schon allerlei Mist zusammen. Da talken Leute, man kann es kaum glauben, über Themen, die einem den Atem rauben.
Wer ist der Vater meines Kindes, ich weiß es nicht mehr, da muss zur Klärung, gleich ein Vaterschaftstest her. Und ist dann das Ergebnis klar und positiv, hängt beim Erzeuger gleich der Mundwinkel schief.
Im Raum sitzt eine junge Mutter arbeitslos, lautstark sich empört, daß Arbeitsamt zahlt zuwenig Moos. mit 1500 Euro im Monat, da käme sie nicht zurecht da wird es dem der arbeitet, vor Wut so richtig schlecht.
Ein Alkoholiker erzählt von seinem kaputten Leben, sagt der Staat müsste ihm mehr Unterstützung geben. Er hält nichts von Arbeit, aber ihm ist völlig klar- für solche Fälle wäre ja das deutsche Sozialwesen da.
Auch stellt man im Talk gern seinen Körper zur Schau, ganz offen, man ist ja eine emanzipierte Frau. Doch für manche Tussis wäre es angebracht, sie würden ihn nur vorzeigen in dunkler Nacht.
In einer Talkshow, wird viel Schwachsinn geboten, meist von Asozialen, Faulenzern und Chaoten. Hier herscht nur noch Sittenverfall, Lug und Trug, man hat von solchen Sendungen einfach genug ! (c) Gerhard Lenz
Brauchte ich eine Arznei, so dreimal im Jahr, der Arzt hat sie mir verschrieben, das war für ihn klar. Doch jetzt muss ich mir die Tabletten selber kaufen, ich könnte mir vor Wut und Elend die Haare raufen.
Der Arzt meinte, das läge an der Gesundheitsreform, er wäre zum Sparen verpflichtet und zwar ganz ernorm. Nur verarmte Patienten, die vom Sozialamt gestützt, würden alles bekommen, was gesund macht und nützt.
Oh, du mein Vaterland, wo bist du nur hingekommen, dir haben die Reformer die ganze Ehre genommen. Milliarden für notleidende Bänker, diese Ungeheuer, doch für das Volk, ist der Regierung alles zu teuer.
Die Politik ist nur da für Inwestmanbanker und Reiche, stellt gerne für sie die richtige finanzielle Weiche. Wertpapiere und Investmentfonds regieren unser Land, gefragt ist nicht mehr des Volkes Moral und Verstand! (c) Gerhard Lenz
Oh, ich dachte, das wäre ein aktuelles Gedicht. Bin erstaunt, dass Kurt Tucholsky das schon 1930 geschrieben hat. Daran sieht man, manche Dinge ändern sich nicht so schnell, gerade wenn es um Geld und Macht geht.
Kalt und tiefgefroren in der Truhe liegt die Gans aus dem Supermarkt. Vorläufig lässt man in Ruhe sie in ihrem weissen Sarg. Ohne Kopf, Hals und Gekröse liegt sie neben dem Spinat. Ob sie wohl ein wenig böse ist, dass man sie schlachten tat? Oder ist es nur zu kalt ihr, man siehts an der Gänsehaut. Na, sie wird bestimmt nicht alt hier morgen wird sie aufgetaut. Hm, welch Duft zieht aus dem Herde, durch die ganze Wohnung dann. Mach, dass gut der Braten werde, heute kommt der Martinsmann!
Der Zug des Lebens rollt seit der Geburt, an dieser Behauptung ist gar nichts absurd, einmal gestartet hält er niemals an, die Zeit seiner Ankunft heißt irgendwann.
Auf dieser Reise von meist vielen Jahren wird immer im gleichen Tempo gefahren. Zwar kommt es Dir vor, als steht mal die Zeit, besonders in Phasen von Trauer und Leid.
Es gibt Passanten, die treu Dich begleiten, viele sind nett, geben Aufmerksamkeiten, auch Buhler und Neider springen mal auf, da bleibt Dir nichts übrig, musst nehmen in Kauf.
Die Fahrt sie geht weiter, ohne zu rasten, wirst manchmal ziehen auch anderer Lasten, manch ein Ganove bringt Dich zum Wanken, richtige Freunde, sie weisen Dir Schranken.
Bleibe auf Schienen, die Gott Dir gegeben, fahre stets ehrlich und neidlos durchs Leben, führe niemals Deine Freunde aufs Eis, sonst schiebt man Dich schnell auf ein Abstellgleis.
Irgendwann hast Du den Bahnhof erreicht, die Lok ist dann alt und darum nur schleicht, kannst voller Stolz auf Dein’ Lebensweg schauen, hast vielen bewiesen: Auf Dich kann man bauen.
Die Loreley, bekannt als Fee und Felsen, ist jener Fleck am Rhein, nicht weit von Bingen, wo früher Schiffer mit verdrehten Hälsen, von blonden Haaren schwärmend, untergingen.
Wir wandeln uns. Die Schiffer inbegriffen. Der Rhein ist reguliert und eingedämmt. Die Zeit vergeht. Man stirbt nicht mehr beim Schiffen, bloß weil ein blondes Weib sich dauernd kämmt.
Nichtsdestotrotz geschieht auch heutzutage noch manches, was der Steinzeit ähnlich sieht. So alt ist keine deutsche Heldensage, daß sie nicht doch noch Helden nach sich zieht.
Erst neulich machte auf der Loreley hoch überm Rhein ein Turner einen Handstand! Von allen Dampfern tönte Angstgeschrei, als er kopfüber oben auf der Wand stand.
Er stand, als ob er auf dem Barren stünde. Mit hohlem Kreuz. Und lustbetonten Zügen. Man fragte nicht: Was hatte er für Gründe? Er war ein Held. Das dürfte wohl genügen.
Er stand, verkehrt, im Abendsonnenscheine. Da trübte Wehmut seinen Turnerblick. Er dachte an die Loreley von Heine. Und stürzte ab. Und brach sich das Genick.
Er starb als Held. Man muß ihn nicht beweinen. Sein Handstand war vom Schicksal überstrahlt. Ein Augenblick mit zwei gehobnen Beinen ist nicht zu teuer mit dem Tod bezahlt!
P.S. Eins wäre allerdings noch nachzutragen: Der Turner hinterließ uns Frau und Kind. Hinwiederum, man soll sie nicht beklagen. Weil im Bezirk der Helden und der Sagen die Überlebenden nicht wichtig sind. (Erich Kästner)
Am Südpol auf dem blanken Eis spaziert ein Pinguin im Kreis. Er legt mit träumerischen Blicken die Flossen langsam auf den Rücken und wandelt weiter, überlegend, warum es wohl in dieser Gegend, was ihn betrübt, nichts Grünes gibt.
Er wünscht sich saftig grüne Wiesen, auf denen üppig Blumen sprießen. Da plötzlich schmelzen Eis und Schnee, und Kräuter, Gras und grüner Klee und tausend bunte Blumen blühn um den erstaunten Pinguin, der sich verdutzt, die Augen putzt.
Er ruft: Juhu und wirft sich auch ins grüne Polster auf den Bauch. ach, denkt er, was für schöne Dinge! Jetzt fehlen nur noch Schmetterlinge! Kaum, daß er diesen Wunsch getan, fängts ringsherum zu flattern an. Schon sind -hurra-die Falter da!
Da hat er nun -lang hingestreckt- seltsame Wünsche ausgeheckt; Er wünscht sich himmelblaue Rosen und gelbgestreifte Herbstzeitlosen. Sogar Kakteen, stachlig wild, und jeder Wunsch wird ihm erfüllt. Da wird er kühn, der Pinguin!
Er wünscht sich apfelgroße Fliegen und sieben Meter lange Ziegen und Löwen, größer als ein Schrank, und Schlangen, kilometerlang. Zum Schluß wünscht er sich einen Wal, entsetzlich groß und kolossal. Doch da -o Schreck-ist alles weg.
Die Wiese fressen ab die Fliegen, die Fliegen werden von d n Ziegen gefressen, und den Ziegenhauf, den fressen alle Löwen auf. Die Löwen sterben durch die Schlangen. Jedoch die Schlangen, all die langen, die frißt der Wal mit einemmal.
Der Wal, der plumpst zurück ins Meer. Und nun ist alles wie vorher. Der Pinguin, halb schwarz, halb weiß, spaziert im Kreis wohl auf dem Eis und denkt sich so beim Kreis-Beschreiben: Man muß sich halt die Zeit vertreiben. (Verfasser unbekannt)