Ich habe gestern eine Reportage über Libellen gesehen. Sie lebten schon vor den Dinosauriern, ab ca. 355 Millionen Jahren vor Christus. Damals hatten sie eine Flügelspannweite von über 60 Zentimetern, im Bericht zeigten sie Abdrücke, die sogar 1 m groß waren. Also wenn mir so ein riesiges Kampfinsekt heute begegnen würde, würde ich aber das Laufen bekommen. Die waren ja größer als die meisten heutigen Vogelarten.
Nun habe ich mir die Frage gestellt, warum war die Tier- und Pflanzenwelt damals so riesig? Im Bericht erklärten sie, nur durch die damalige sauerstoffreichere Luft konnten die riesigen Libellen überhaupt fliegen. Vielleicht ist die sauerstoffreichere Luft auch die Erklärung für die Größe der Tier- und Pflanzenwelt vor und während den Dinosauriern?
Dass sich Mensche, Tiere, Pflanzen in der Evolution verändert haben, ist mir bewusst. Nur diese riesigen Dinosaurier waren doch mit einmal weg. Und die Libellen sind heute viel, viel kleiner.
Ich glaube nicht Bruni. Ich habe mal gegoogelt, warum damals die Dinos so groß waren. Aber hieb- und stichfeste Erklärungen habe ich nicht gefunden, alles nur Vermutungen. Die größten Dinos waren so groß wie 10 Elefanten oder 1400 Menschen. Da ist es eigentlich logisch, dass die Nahrung schnell knapp werden konnten, umso mehr sie sich vermehrt haben. Nur warum wurden sie in ihren 100 Millionen Jahren Dasein nicht kleiner, sondern eher größer?
Die Tiere, die die Dinosaurier schon gesehen haben und heute noch leben, wie Schildkröten und Krokodile, haben sich größenmäßig nicht verändert. Sie waren wohl die Winzlinge in der Dinowelt, aber die anpassungsfähigsten Lebewesen.
Wer weiß, was in 100 oder 200 Millionen Jahren für Lebewesen auf der Erde leben. Vielleicht sind sie noch kleiner, können vielleicht fliegen und wundern sich über unseren Körperbau.