Klasse, über das Sprechen musste ich so lachen. Die gefiederten Banditen verraten wirklich alles. "Der Papa geht in die Küche". süß. Das Wort Küsschen und das Kussgeräusch können sie wohl alle - meine Beiden auch. Man sollte ja wegen Bakterien nicht gerade die Papas küssen, aber wie man sieht, sie empfinden das alle als sehr positiv - und man küsst ja auch nur auf den Schnabel. Meine Grauen sagen z. B. immer Küsschen mit Kussgeräusch, wenn sie sich gerade selber in den Himmel loben oder wenn sie mich "anschmalzen".
Das mit dem Spielzeug auffädeln ist echt eine super Leistung. Ist halt eine kleine ordnungsliebende Papageiendame.
Hi Toby ...du hast ja wieder mal tolle Videos von den Grauen gefunden ...und wie sie spricht einfach toll.. Sie hat die Simme von den Papa übernommen was.... Mit dem Scheiben auffädeln ist eine super leistung
Toll wie Kira die Ringe nach Farben zu sortieren beherrscht, ich habe das eben mit dem Video vom Pitti verglichen, er macht das viel wilder, schmeißt dann auch mal einen Ring weg und nimmt dann einen andere Farbe... Da sieht man den unterschied zwischen Männlein und Weiblein. Ich glaube Weibchen haben mehr Geduld, aber Männchen sind schlauer und mutiger,oder
Ihr habt Recht, dass es charakterliche Unterschiede zwischen Pitti und Kira gibt. Allerdings ob da eine Rolle spielt, ob es Männchen oder Weibchen ist, glaube ich fast nicht.
Pitti ist eigentlich viel ruhiger als Kira, hört immer interessiert zu und will viel lernen und alles wissen. Beispielsweise schaut er mit unendlicher Geduld gern Bücher für Kleinkinder an. Er spricht viel deutlicher als Kira, aber nicht so viel und meist nur, wenn er etwas will. Er antwortet aber meist nur mit „ja“ oder „nein“. Pitti ist auch ganz besonders geschickt mit Füßchen und Schnabel. Ich glaube, er könnte irgendwann das Zeichnen lernen (lacht mich jetzt nicht aus!), im Moment wird aber noch der Stift geschreddert.
Kira ist fürchterlich lebhaft und laut (das merken besonders die Nachbarn). Sie hat ein seltenes Talent zum Sprechen und kann auch schwierigere Worte auf Anhieb relativ gut aussprechen (zumindest so, dass man sie versteht), z.B. „Hubschrauber“ und „Staubsauger“. Sie spricht alles aus, was sie denkt und hat immer das letzte Wort. Sie führt sogar schon Gespräche am Telefon, antwortet dabei auf Fragen, stellt selbst welche und erzählt. Kira quasselt nicht nur nach, sie bildet selbst Sätze und Fragen (Pitti auch). Geduld muß sie erst noch lernen, aber sie ist ja auch erst 3,5 Jahre alt und noch nicht erwachsen. Sowohl Pitti als auch Kira bilden selbst neue Worte, z.B. nennen sie den Fernseher „Papa-Computer“ (Pittis Wortprägung), wahrscheinlich weil der Bildschirm wie ein Computer aussieht und der Papa meist die Fernbedienung in der Hand hat. Kira will immer fernsehen, sie schreit den ganzen Tag, wenn der Fernseher aus ist „Mach doch mal den Papa-Computer an!“. Pitti interessiert sich am meisten für Blumen und Schuhe. Er will ständig „ganz feine Blümchen angucken und Schuhe“, wie er sagt.
Wenn ich allerdings mit dem Camcorder komme, benehmen sich die Beiden nicht wie immer. Ich habe ihnen am Computer die aufgenommenen Videos schon gezeigt. Seit dem schaut Pitti beim Aufnehmen zwischendurch immer zu mir und macht viel schneller als sonst, ich glaube, er bemüht sich alles schnell und richtig zu machen. Kira fühlt sich wahrscheinlich wie bei einer Prüfung, wenn sie bei der Aufnahme am Camcorder eine rote Lampe blinken sieht. Sie haut entweder ab oder bleibt wie ein Denkmal sitzen und rührt sich nicht. Das ist sehr schwierig, die Beiden aufzunehmen.
Rudi und Rita sind charakterlich auch total verschieden. Rudi passt immer auf, er ist mein kleiner General. Er passt so gut auf, der weiß ganz genau, was ich gerade machen will. Ich würde ihn auch ruhiger als Rita bezeichnen, aber auch ein bisschen dominanter - nicht Rita gegenüber, sondern vielmehr so kleiner "Aufpass-General".
Rita dagegen ist sehr verspielt. Sie ist auch ein bisschen kleiner als Rudi und da Rudi so dominant ist, hatte ich damals Befürchtungen, dass sie gegen ihn nicht ankommt. Der Züchter hat mich aber beruhigt und gesagt, dass er kein Papageienpärchen kennt, wo der Hahn die Hosen an hat, die Pfanne haben immer noch die Hennen. So ist es nun auch tatsächlich, wenn Rita zickt, dann sucht der arme Rudi das Weite.
Rudi spricht auch deutlicher als Rita. Er benutzt sogar unsere Stimmen, sogar die Stimme meines Vaters, die er meistens nur draußen in der AV hört. Weil er so gut aufpasst, ist er auch derjenige, der hier jedes Tier wirklich mit Namen benennen und rufen kann, auch die Hunde meiner Eltern und mit der Stimme meines Vaters. Rita erzählt viel mehr als Rudi, schnappt alles mögliche auf. Aber außer ihren und Rudis Namen sagt sie keine weiteren Namen.
- so ist die junge Generation, den Papas scheint auch das zu gefallen, was den Kids gefällt: „Mach doch mal den Papa-Computer an!“ Das können meine nun nicht, aber sie können allein die Hifi-Anlage betätigen. Der Fernseher hat zum Glück keinen Knopf vorne, sonst würden sie den wohl auch anmachen.
Ist ja lustig, wie die Beiden auf den Camcorder reagieren. Mein Rudi ist leider so ein Technikfreak, wenn der eine Kamera sieht, dann ist der nur darauf fixiert, wie er sie bekommen kann. Rita dagegen wird auch ruhiger als sonst. Insgesamt sind sie, sobald sie eine Kamera sehen, auch ganz anders. Mir sind z. B. noch nie Sprachaufnahmen gelungen, weil ich, sobald die Kamera läuft, stolzer Besitzer von Fischen bin.
Hilft aber auch ganz gut, wenn sie mal meinen, lauter als der TV oder der Gesprächspartner am Telefon sein zu müssen und man nichts mehr versteht. Nur die Kamera vorholen und Ruhe ist.
unser Pitti hat auch schon den "Papa-Computer" in Gang gebracht. Der flache Bildschirm hat den Anschalt-Knopf auch noch auf der Oberkante, genau an der richtigen Stelle. Ich zieh immer gleich den Stecker raus. Aber unsere Beiden schauen sich wirklich an, was im Fernsehen gezeigt wird und müssen auch deutlich das Bild erkennen. Wenn es dort z.B. regnet, schütteln sie sich.
Die Videoaufnahmen vom Sprechen sind auch bei uns schwierig. Wenn der Camcorder an ist, sagen wir ja auch meist nichts, weil wir nicht unbedingt auf dem Film zu hören sein wollen und der Fernseher wird wegen dem störenden Hintergrundgeräusch auch aus gemacht. Diese Stille ist Pitti und Kira eben auch unheimlich, da sind sie auch lieber ruhig. Je mehr Krach, um so lauter werden sie, aber dann könnte man sie auf dem Video ja nicht mehr verstehen. Meist hat man eben auch den Camcorder gerade nicht griffbereit, wenn Kira z.B. eine treffende freche Antwort gibt.
ja, meine Beiden schütteln sich auch und sträuben ihr Gefieder, wenn sie Regengeräusche im Fernsehen hören oder wenn ich im Sommer draußen die Blumen mit einer Blumenspritze bewässere. Die Geräusche wirken sicher anregend zum Baden.
Mit dem Sprechen ist das so, dass Rudi eher situationsbedingt spricht. So einfach so quasselt er eigentlich nicht, dann pfeift er lieber seine Liedchen. Meine Mutti, die nebenan wohnt, wäre wegen ihm schon mal fast die Treppe runtergefallen. Sie hat auf dem Berg Wäsche aufgehangen, von da sehen Rudi und Rita sie auch. Dann ist sie die Treppe runter, wollte gerade die Tür zur Treppe in die Hand nehmen, da kam schon das Quietschgeräusch von der Tür. Seitdem passt sie besser auf und lässt sich nicht mehr veralbern.
Meinen Sohn brauche ich auch nicht mehr rufen, brauche nur die Tür zu öffnen, dann ruft Rudi schon. Bellt ein Hund, dann wird erst mal Strolch ermahnt. Bin ich mit dem Futter zum Meerli gegangen, hat Rudi schon immer gequiekt wie ein Meerli. Er passt eben wirklich super auf.
Rita spricht auch viel situationsbedingt, sie quasselt sich aber auch gerne mal in den Schlaf - mit allem was sie so kann.
Euch ist aber doch schon ein schönes Sprechvideo von Kira gelungen. Mir noch nicht, habe nur eins, wo sie sich draußen unbeobachtet in der AV fühlen und erzählen und ich aus dem Wohnzimmer raus aufnehme, aber die Qualität ist leider viel zu leise. Die Küche ist eigentlich näher an der AV, aber mein General Rudi bekommt mich immer gleich mit, nichts zu machen.
Den könnte man ja z.B. unter dem Tisch verstecken und auf "Aufnahme" schalten. Vielleicht bekommen das Rudi und Rita nicht mit und erzählen schön weiter, auch wenn Du nicht im Zimmer bist. Unseren Pitti habe ich vor ein paar Jahren schon so aufgenommen. Man kann sie eben nur leider nicht sehen, aber wenigstens hören.
Von unserer sprechenden Kira habe ich noch mehr Videos. Da muß ich nur noch Teile rausschneiden wo sie nicht spricht und vielleicht einige neu zusammenfügen, damit sie nicht zu lang werden. Weiß aber im Moment noch nicht, wie das zu machen ist. Die Videos liegen im RAW-Format vor, weiß nicht, wie man die bearbeiten könnte.
nein, einen alten Kassettenrecorder habe ich leider nicht mehr. Bei Rita wäre es aber schon lustiger, sie beim Sprechen auch zu sehen. Die macht nämlich meistens auch noch ulkige Bewegungen dabei.
Ich habe auch noch so viele Videos, die ich durch das mov.-Format nicht bearbeiten kann.
Naja, vielleicht gelingt mir ja mal wieder ein Zufallsvideo wie mit Ritas Klopfen.
hier ist das nächste Video von Kira. Sie sortiert die kleinen bunten Münzen nach Farben.
Kira hat dabei aber eine andere Technik als Pitti. Da sie ein bißchen größer ist, kann sie die Münzen besser von oben in die Schlitze stecken. Pitti legt die Münzen immer erst kurz oben ab, dreht die Münze, vergleicht nochmal die Farbe und steckt sie dann erst durch den Schlitz.
Hallo Heidrun, Ja die Kira ist was größer das sieht man deutlich,sie macht das auch viel ruhiger als Pitti,(finde ich so beim vergleichen der beiden Videos). Das ist immer wieder faszinierend wie du das schaffst Ihnen das bei zu bringen.Wie lange hat Kira denn dafür gebraucht bis sie es so wie jetzt konnte? für das Video
Einfach nur Klasse deine Papas. Kira macht das sehr zuverlässig, da erwartet man gar keinen Fehler. Und Pittis Sortiertechnik ist total süß. Durch das Ablegen vor den Schlitzen zittert man regelrecht mit, ob er jetzt nicht doch den falschen Schlitz trifft. Durch Pittis nochmaliges Vergleichen gefällt mir seine Technik eigentlich ein bisschen besser. Eben weil man so mitzittert und er es doch immer richtig macht.
Mich würde das auch sehr interessieren, wie du ihnen das beigebracht hast und wie lange das gedauert hat. Klickerst du? Wie hat du es geschafft, dass sie an den Münzen nicht knabbern, sondern sie zielsicher in die Schlitze stecken?
will Euch mal versuchen zu erklären, wie wir das Pitti und Kira beigebracht haben.
Das Erlernen des Puzzelns ist vielleicht am schwierigsten gewesen. Aber dieses Puzzle-Spielzeug hatten wir zuerst. Wir haben erst nur mit einem Stein geübt, anfangs nur mit dem Kreis (der lässt sich am einfachsten in das „Loch“ stellen, das Sternchen mit den vielen Ecken ist am schwierigsten). Zuerst müssen sie lernen, den Stein am Griff aufzunehmen und dann wieder abzustellen. Anschließend bekommen sie eine Belohnung, wenn sie den Stein auf dem Brett abstellen usw. Wenn sie dann sicher den 1. Stein in das dazugehörige Loch bekommen, geht das Lernen dann viel schneller. Die Schwierigkeit ist nicht, dass die Graupis nicht wissen welcher Stein in welches „Loch“ gehört, sondern die Steine so in die „Löcher“ zu befördern, dass sie dort „einrasten“ durch Drehen, Verschieben usw.
Das Üben geht schon mit einem Klicker am besten. Bei neuen Spielen gibt es bei uns nur geschälte Sonnenblumenkerne als Belohnung, immer wenn etwas richtig gemacht wurde. Inzwischen gibt es nur noch ein Leckerli nach jedem Spiel (das suchen sich unsere Beiden vorher aus), nach jedem Klickern wäre es einfach zu viel. Den Klicker könnte man jetzt eigentlich weglassen, das ist inzwischen nur noch ein Signal, dass es richtig war.
Die Farben kennen Pitti und Kira schon eine ganze Weile. Die haben wir ihnen an bunten Plast-Ostereiern erklärt. Da mussten sie aber auch erst begreifen, dass die Farbe z.B. „blau“ heißt und nicht der Gegenstand „Ei“. Ich habe dann auf dem Tisch blaue, rote, gelbe und grüne Gegenstände getrennt angeordnet. Eigentlich machen wir das genauso, als wenn man kleineren Kindern etwas erklären würde.
Wenn sie so ein Spiel zum 1. Mal sehen, werden natürlich die Teile auch mit dem Schnabel geprüft. Die gehen aber nicht kaputt, da sie aus Acryl sind, deshalb sind die Spiele wahrscheinlich auch so teuer. Wir überlegen schon lange, wo wir ein Puzzle mit 10 oder 12 Steinen (entweder alle Steine gleiche Form und verschiedene Farben oder alle Steine eine Farbe aber verschiedene Formen) herbekommen. Aus Holz ließe sich das vielleicht selbst bauen, aber das würde sicher geschreddert.
Das Beherrschen des Puzzle-Spiels hat bei Pitti ungefähr ein halbes Jahr gedauert. Pitti war vielleicht noch etwas zu jung (damals 2,5 Jahre) und hatte auch noch nicht so die richtige Geduld. Das Sortieren nach Farben und Auffädeln der Ringe haben unsere Beiden viel schneller gelernt (innerhalb von ein paar Tagen). Die Farben kannten sie ja schon und das Auffädeln auch von einem anderen Spielzeug. Bei dem Spielzeug mit den bunten Plast-Münzen brauchten wir dann gar nicht mehr viel erklären, Pitti und Kira hatten sofort begriffen, was damit zu machen war. Sie mussten nur noch üben (ca. 1 Tag), die Münzen ganz gerade durch den Schlitz zu stecken. Pitti hatte da geringe Schwierigkeiten, da er nicht so groß ist, dass er von oben auf die Schlitze sehen kann. Er legt deshalb die Münze erst kurz oben ab und dreht sie noch mal. Kira ist ein bisschen größer, sie steckt die Münzen besser rein.
Für heute viele Grüße von Heidrun mit Pitti und Kira.
Hallo Heidrun für diese ausführliche Anleitung,das Acryl Puzzle hat Toby auch,aber so wie du das beschreibst haben wir das noch nie geübt, mit nur einem Stein anfangen. Ist eigentlich auch logisch er schmeißt nämlich immer alle Steine vom Tisch gugt wie sie auf dem Boden landen und dann ist das Intresse vorbei. Wir werden das Morgen direkt mal üben und der Tipp mit den Farben sortieren,aber erst mal das Puzzle es steht schon 4 Jahre da so rum. Ich zeige ihm gerade die Videos wie er es machen soll ... er hört Kira im Hintergrund und verdreht seine Kopf.
Danke auch von mir für die ausführliche Erklärung.
Ich werde mir jetzt auch so ein Spielzeug besorgen, möchte das gerne mal mit Rudi und Rita probieren. Wird sicher nicht so einfach werden, denn sie würden bei 0 anfangen. Du hast deinen Beiden ja von Anfang an schon viele Dinge beigebracht, z. B. die unterschiedlichen Farben.
Ja, man sieht deinen Beiden regelrecht an, dass sie am Ende einer Aufgabe ihr Leckerlie erwarten. Sie sind eben sehr gut trainiert.
habe gestern ein kurzes Video von Kira gemacht. Sie ist zum Fernseher geflogen und schaut ein Stück der "Umschau" an. Auf dem Bildschirm ist ein Ara beim Puzzeln zu sehen, Kira möchte unbedingt mitspielen. Pitti war gerade müde und schaut von Papas Schulter aus auch mit zu. Wenn ich nur wüßte, wo man solch ein ähnliches Puzzle herbekommt. Hat jemand von Euch vielleicht eine Idee?