in Pirmasens hatte eine Frau gegen den Nachbarn geklagt, das Gebell der 4 Hunde sei belästigend und störend. Das Gericht wies heute die Klage ab, die Frau konnte nicht schlüssig darlegen, wann und wielange und wie laut das Gebell aufgetreten sei. Sicher ist die Sache wohl noch nicht vom Tisch - aber die Nachbarn könnten sich ja auch so verständigen...
Ich sage immer wieder, dass ich richtig glücklich mit meinen Nachbarn bin. Aber das kann sich leider schnell ändern. Meine neuen Nachbarn scheinen auch ganz i. O. zu sein, aber 3 Häuser weiter wurde auch ein Haus verkauft. So ein Streithammel kann einem schon das Leben schwer machen.
Sicher wäre es das Beste, als erstes vernünftig mit den Nachbarn zu reden. 4 Hunde bellen nun mal. Dürfen und sollen sie sogar auch mal. Gegen 10-20 Minuten am Stück hat sicher kein Nachbar was, aber stundenlanges bellen würde ich auch nicht gut finden. Eine Straße weiter hat mal eine Frau gewohnt, die hat ihre beiden Hunde die ganze Nacht durchbellen lassen, während sie Party gemacht hat. Dass das Ärger gibt, war doch klar. Nachts ist nun mal alles noch hellhöriger und die Leute wollen schlafen.
Wenn die Frau jedenfalls nicht darlegen konnte, wann und wie lange die Hunde gebellt haben, kann es nicht so schlimm gewesen sein. Dann wird sie sich an dem ganz normalen ab und zu Gebelle gestört haben, wo ihr kein Gericht Recht geben wird.
Ab und zu Hundegebell müssen die Nachbarn in Kauf nehmen, anders sieht es aber mit Papageien aus. Das braucht ein Nachbar gar nicht akzeptieren. Hunde, Katzen, Hühner sind "normale" Haustiere, die auch mal Geräusche von sich geben, die man bis zu einem gewissen Grad akzeptieren muss. Aber Papageien zählen nicht zu den "normalen Haustieren". Jedenfalls gab es dazu mal ein Urteil.