Eigentlich wolle ich nie einen Papagei, (mein Mann schon eher)hätte letztes Jahr einen für 50Euro einen haben können. Jetzt bin ich doch noch "gezwungener Maßen " dazu gekommen. Das ist er, habe ihn seit Wochen im Auge und ihn regelmäßig besucht, er lebte in einem kleinen Nympfenkäfig. Mein Herz krampfte sich immer zusammen wenn ich ihn besuchte.Habe ihm zuerst eine große Voli besorgt (ein Häuschen) eingerichtet, konnte mich aber nicht entscheiden ihn zu nehmen. Denn ich bin unerfahren in "Sachen Papagei". Als er sich aber dann einen Flügel verletzte und ich die Kinder sah, wie sie immer auf den Käfig mit einem Stock schlugen, bin ich explodiert.Die Leute wollten nur Euros sehen, ihnen war es egal wie der kleine Kerl lebt.Konnte sie dann von 900Euro auf 700 runterhandeln.
Mein Mann darf es nicht wissen, vieviel ich wirklich bezahlt habe, er denkt 100 Euro.
Laut Papieren bin ich (inklusive Züchter) die 5. Person. Das ist einfach nur schrecklich für dieses hilflose Wesen.
Jetzt hoffe ich auf eure Mithilfe, damit es Lucky an nichts fehlt. (habe auch schon an einen 2. gedacht, aber erst nächstes Jahr.
Morgens bekommt er an Futter 1/2 Banane 1/2 Apfel 2dicke Scheiben Salatgurke 5 Scheiben Möhren 1/4 Tomate eine halbe Schale Papageienfutter Mischung (extra für Kongos)das genügt ihm bis zum nächsten Tag das Obst ist Mittags schon fertig und er bekommt das Gleiche nochmals Abends. Zwichendurch mal 4 bis 6 Trauben aus der Hand und eine Walnuß, die ich aber selbst knacken muß Ich hoffe, ich habe bis jetzt alles richtig gemacht. Bitte helft uns und sagt mir offen und ehrlich eure Meinung.Ihr helft dadurch dem armen kleinen Kerl, das es ihm auch gut geht.Denn DAS ist das Wichtigste
Was für ein hübsches Kerlchen! Da hat er aber Glück gehabt, dass er aus seinem alten Zuhause herausgekommen ist. Sein Name paßt ja jetzt richtig. Was der Arme wohl schon alles mitgemacht hat.
Hat er noch eine Verletzung am Fuß? Der sieht auf dem Bild so rot aus. Offene Stellen kann man mit Bepanthen-Salbe ein bißchen eincremen, wenn er denn zahm ist?? Ausgewogene Ernährung ist für die Grauen wichtig. Mit dem Obst hast Du es schon richtig gemacht. Man kann täglich verschiedenes Obst geben oder auch jeden Tag eine Sorte und auch mal Gemüse, nur keine Kohlsorten. Dazu das Papageienfutter, was Du ja auch schon hast. Sein neuer Käfig sieht schön aus. Es sollte Spielzeug zum Schreddern/Knabbern, was zum Schaukeln und Fußspielzeug vorhanden sein und die Spielsachen sollten regelmäßig ausgetauscht werden, dass es nicht langweilig ist. Der Graue braucht auch jeden Tag direkte Ansprache von Euch. Einfach mit ihm sprechen und spielen, dann wird er sich sicher schnell einleben. Meine zwei Grauen haben auch jeden Tag längere Zeit Freiflug, dann können sie sich austoben.
Wie alt ist denn Lucky? Ein zweiter Vogel würde ihm sicher gut tun, aber oft ist eine Verpaarung von Menschen ausgesuchten Vögeln schwierig. Dazu kommt, dass er vielleicht nie einen Partner kennengelernt hat. Unter Umständen vertragen sich dann beide gar nicht. Aber es gibt Organisationen, die ermöglichen es den Papageien, sich ihre Partner selbst rauszusuchen. Ich glaube, da läßt man den Vogel eine bis mehrere Wochen in so einem Vogelparadies und läßt ihm die Zeit, seine Auswahl zu treffen. Manche Vögel wollen aber auch lieber allein bleiben. Aber bis nächstes Jahr ist ja noch eine Weile....
Alles spielt sich im Lauf der Zeit ein, Du wirst sehen, es ist gar nicht so kompliziert. Ich war am Anfang auch total unsicher. Vielleicht helfen Dir auch ein paar Fachbücher, oder hast Du schon welche gelesen? Ansonsten einfach hier wieder fragen.
Hallo Michaela Danke für deine schnelle Antwort Das "rote" das du gesehen hast ist sein geschlossener orangener Ring. Lucky ist ca.1 1/2 Jahre jung .Er hieß Charly und ist 2010 geboren.Babbeln, laut vorlesen mache ich sehr oft am Tage, Lucky hört aufmerksam zu. Auch deine Antwort habe ich ihm vorgelesen. die Voli steht direkt neben dem PC und wir haben ständig Blickkontakt.Pfeifen kann ich allerdings nicht so gut aber ich versuche es, ergibt leise Antwort, auch wenn ich das Wohnzimmer verlasse pfeift er ganz zaghaft, als wolle er sagen : bleib nicht so lange weg.(bilde ich mir wohl ein). Gerade eben hat er mir leicht in meinen Finger gezwickt.Habe ihm eine Traube gegeben und er hat meine Finger erwischt.Was ich noch fragen wollte, ist es normal, das er ab und an ein paar Federn beim kratzen verliert? Werde mal Bilder von den Federn machen.Sie sehen aus wie Flaumenfedern, so zart und weich, sie sind weiß.Im Moment ist er alles am ausprobieren. Er hat den Mineralstein entdeckt und ist ihn am bearbeiten. Weichholz hater noch nicht probiert. Mein Mann bringt ihm heute noch aus unserem Garten Äste mit von unseren Obstbäumen , die müssen eh geschnitten werden. Seinen Schlafast habe ich versetzen müssen, denn wenn er Kackelt, dann viel es in seinen Wasserbehälter. An was man nicht alles denken muß
So, hier die verlorene Feder gestern waren es 2 und heute 3 und hier mal die Volie, ganz oben in der rechten Ecke sitzt Lucky Platz hat er genug und ich denke auch für 2 von seiner Art wäre ausreichend Platz. Wir wollen sowieso im Garten eine Volie bauen damit er auch fliegen kann und wir ihn ab dem Frühjahr täglich mitnehmen können. Hoffentlich schaffe ich es bis dahin ihn anfassen und fangen zu dürfen.
ich kann mich nur Michaela anschließen. Lucky ist ein total hübsches Kerlchen. Jetzt fällt es mir auch gerade wie Schuppen von den Augen - du hast vor ein paar Tagen bei Maiken berichtet, dass du euer Häuschen für einen neuen Mieter herrichten willst. Ich habe doch tatsächlich an einen menschlichen Mieter gedacht. Aber nein, es ist Lucky.
Einfach nur schrecklich, dass du schon der 5. Besitzer bist. Klasse, dass du ihn aus dieser Haltung rausgeholt hast. In einem Nymphenkäfig hat ein Grauer wirklich nichts zu suchen. Da kann er ja noch nicht mal anständig die Flügel ausstrecken. Abgesehen davon, dass die Kinder sich schlecht verhalten haben, bin ich sowieso der Meinung, dass Großpapas möglichst in keine Wohnungen gehören, wo kleinere Kinder leben. Das geht nämlich nur in Ausnahmefällen gut und wenn man bestenfalls die Möglichkeit hat, den Vögeln große Volis zu bieten. Ansonsten wird der Vogel in den meisten Fällen keinen Freiflug mehr bekommen, weil er auch mal die Kinder beißen kann. Die Grauen mögen auch das Lebhafte nicht so. Am liebsten mögen sie ruhige Bewegungen in ihrer Gegenwart. Wenn ich z. B. mal schneller Staub wische, dann darf ich Rudi nicht auf der Schulter haben, weil ich dann eine "gebatscht" bekomme.
Ja, Männer müssen nicht alles wissen. 900,00 Euro sind zuviel für einen Grauen, obwohl sie in Zoohandlungen oft noch viel mehr kosten. 700,00 Euro sind i. O. Ich habe für Rudi und Rita je 650,00 Euro bezahlt. Ich denke mal, dass dein Mann sehr bald viel Freude an Lucky haben wird und da ist der Preis sowieso egal.
Lucky macht auch einen total gesunden und munteren Eindruck. Die Augen sind schön klar, die Nasenlöcher sind frei und die Schnabellänge ist auch in Ordnung. Er scheint sich sogar schon wohl zu fühlen, obwohl er sich noch in die hintere Ecke vom Käfig verkrümelt. Dass er sich noch verkrümelt, kann an der neuen Käfigeinrichtung liegen. Da ist erst mal alles so gefährlich. Das ist für die sensiblen Grauen ein ganz normales Verhalten, machen Rudi und Rita auch bei kleinsten Veränderungen in ihrem Käfig oder im Umfeld vom Käfig.
Er hat aber auf allen Bildern die Nackenfedern aufgestellt und die Pupillen sind groß. Das bedeutet, dass er sich wohl fühlt. Wenn die Grauen alle Federn ganz eng anlegen, dann haben sie Angst. Und wenn sie doppelt so breit werden, also all ihre Federn aufstellen, die Pupillen klein werden, vielleicht noch dazu fauchen, dann sind sie wütend. Wobei mein Rudi so ein Fall ist, wo man sich nicht auf die Pupillen verlassen kann. Wenn er verärgert ist, dann wechselt bei ihm die Pupillengröße ständig oder sie bleiben auch schon mal groß. Man bekommt aber mit der Zeit mit, welche Körpersignale der Vogel noch so sendet, wenn er wütend ist.
Mit dem Obst ist es so, wie Michaela geschrieben hat. Man kann fast alle Obst- und Gemüsesorten geben. Steinobst wegen der Blausäure aber nur ohne Kern und auf keine Fall Avocados. Sie fressen auch gern mal Wildkräuter. Ich habe bist jetzt aber hauptsächlich nur Löwenzahn, Vogelmiere, Sauerampfer, Holunderbeeren und Hagebutten gegeben. Momentan gibt es Zuckermais, den finden die Grauen auch ganz lecker. Mein Vater hat viel zu viel davon angepflanzt, deswegen werden Rudi und Rita jetzt damit gemästet.
Ja, Walnüsse haben Rudi und Rita auch noch nicht geschafft zu knacken. Ich knacke Nüsse meistens an und dann haben sie selbst was zu tun.
Ja, das ist schon eine Kontaktaufnahme, wenn er leise pfeift, wenn du das Wohnzimmer verlässt. So nach dem Motto - lass mich doch nicht allein, nimm mich mit. Wenn er die Trauben aus der Hand nimmt, ist er doch sicher zahm. Dann kannst du ihn bald auf der Schulter durch die Wohnung tragen.
Dass er die weißen Federn verliert, ist ganz normal. Das sind Flaumfedern, die sie täglich beim Putzen oder Kratzen verlieren.
Ja, an was man alles denken muss, wirst du die nächste Zeit noch merken. Also mir fiel jetzt z. B. als erstes die Kuckucksuhr ins Auge. Wenn Lucky sich richtig eingewöhnt hat, wird das sicher ein prima Landeplatz mit Knabbermöglichkeiten werden. An den Ketten kann man dann auch noch schön schaukeln. Deinen PC-Tisch wirst du in Zukunft sicher auch besser schützen müssen. So schnell, wie die Tasten entfernt sind, das hast du sicher noch nie erlebt. Mein PC-Tisch steht in der dunkelsten Raumecke, da fliegen sie nicht hin.
Die Voli ist jedenfalls prima, sie ist auch schön eingerichtet. Die Vögel brauchen eh bei jeder handelsüblich zu kaufenden Voli viel Freiflug. Denn fliegen können sie in keinem Käfig.
Ich konnte es mir schon denken, dass ihr im Garten eine Voliere bauen wollt. Das ist natürlich super. Baut sie aber unbedingt mit Schleuse, denn so schnell kann man nicht draußen oder drin sein, wie der Vogel wieder an einem klebt. Ich habe meine AV am Küchenfenster "angedockt".
Wenn du vorhast, ihn ab Frühjahr täglich mit in den Garten zu nehmen, gewöhne in schon mal langsam an die Transportkiste. Aber erst, wenn er sich richtig eingewöhnt hat.
Wenn er vor euch keine Angst hat, würde ich bald schon mal den Versuch starten und ihn freilassen. Es wird frühzeitig dunkel, da bekommt man sie eigentlich recht einfach wieder in den Käfig. Einfach die Stelle merken, wo der Vogel sitzt, das Zimmer abdunkeln und etwas anbieten, wo er aufsteigen kann.
Bin schon ganz gespannt, wie sich das mit dem hübschen Burschen weiterentwickelt.
Elke hat ja schon viel geschrieben. Das kann ich nur ergänzen. Die weißen Flaumfedern verlieren sie täglich so wie wir Haare und Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie viele das manchmal sind. Bei meinen liegen jeden Tag um die 20 Stück im Käfig. Wenn die "richtigen" Federn nachwachsen, staubt es auch ganz schön ordentlich (das tut es eigentlich das ganze Jahr), weil die Vögel nach und nach den Schaft der neuen Federn entfernen, das sind dann kleine "Bröckchen", die zu Boden fallen. Wie Elke schon erwähnt hat, ist der Standardpreis für Graue 650,-, wenn sie älter sind, auch mal weniger. Lucky ist mit seinen 1 1/2 Jahren ja noch sehr jung, Henry und Bianca sind im selben Alter. Da geht sicher bald das Flegelalter los, d.h. sie werden "jugendlich" und versuchen ihre Grenzen auszutesten. Noch merke ich nichts bei meinen beiden, aber es wird sicher nicht mehr lange dauern. Es heißt, sie haben dann massive Gefühlsschwankungen und kommen mit ihren Hormonen nicht ganz zurecht. Also nicht erschrecken, wenn Lucky dann ungewöhnliches Verhalten zeigt, dann liegt es nicht an Dir. Zähmen und an die Transportbox gewöhnen kannst Du ihn mit Leckerchen und viel Geduld oder auch mit Klickertraining. Damit kann man den Vögeln erwünschtes Verhalten beibringen. Ich klickere viel mit meinen, Elke z.B. gar nicht. Es ist zwar eine Möglichkeit zu erziehen und zu beschäftigen, muß man aber nicht unbedingt. Noch was zum Futter: Ich füttere dazwischen auch Trockenfrüchte und getrocknetes Gemüse, Hagebuttenkerne, Traubenkirschen usw. Es gibt ja eine Riesenauswahl und Abwechslung. Auf Kartoffelbrei sind meine ganz besonders scharf. Der sollte allerdings ohne Salz angemacht sein. Gewürze sind nicht gut für die Grauen. Henry knackt übrigens die Walnüsse selbst. Mandeln in der Schale sind für meine auch kein Problem. Ich habe auch schon Haselnüsse gegeben, aber die sind ihnen immer weggerutscht, die konnten sie nicht knacken. Abends gibt es als Leckerchen Erdnußkerne (ohne Schale!!). Bianca beißt immer genüßlich davon ab und Henry verschlingt sie im Ganzen ohne zu kauen.
Da fällt mir noch ein, dass die Grauen ein großes Schlafbedürfnis haben. Wenn es möglich ist, sollten sie 12 Stunden ungestörte Nachtruhe haben. Im Wohnzimmer ist das manchmal etwas schwierig, das weiß ich aus Erfahrung. Vielleicht kannst Du aber auch alternativ abends den Käfig abdecken oder abschirmen, dass er dann zur Ruhe kommt.
Auf gekochte Sachen stehen Rudi und Rita auch ganz doll. Bei Rührei gurrt Rudi sogar. Das macht er sonst nur bei Litschis. Sie fressen aber auch sehr gern mal Fleisch. Haben sich sogar schon oft das Rohfleisch aus den Hundenäpfen geholt. Dann bekommen sie noch Nudeln, Reis, Kartoffeln mit Gemüse.
Wegen dem Schlafbedürfnis von 12 Stunden - ich weiß nicht, ob das wirklich so ist. Also Rudi und Rita schlafen erst ab 22.00 Uhr. Dann kann Licht an sein, der Fernseher laufen oder Besuch da sein - das stört sie alles nicht. Sie schlafen. Gegen 6.00 - 8.00 Uhr werden sie langsam wach. Das hängt auch ein bisschen von der Jahreszeit ab. Im Sommer sind sie eher wach, auch wenn das Zimmer noch abgedunkelt ist.
Mit Abdecken würde ich Rudi und Rita keine Freude machen. Das habe ich mal im Sommer mit nassen Handtüchern wegen der Wärme an ihrer AV versucht. Sie hatten panische Angst. Überhaupt haben sie vor allen Decken Angst, wenn ich sie aufschüttele.
Ihr seid echt ganz lieb Habe viel über Graue gelesen aber in der Praxis schaut es immer anders aus.Bei eurer Hilfe fühle ich mich nicht alleine gelassen und das ist ein gutes Gefühl. Habe heute mit den Vorbesitzern gesprochen, sie sagen jetzt,das Lucky im November 1 Jahr alt wird. Also die Ring NR. fängt mit 11, 0-10- .... an und die DNA Untersuchung lautet männlich ist von einem Institut aus Bielefeld. Heute hat er so komisch gepfiffen und gebrabbelt kann es leider noch nicht verstehen, irgendetwas mit Hallo.... Tja dann hat er versucht im Trinknapf zu baden, das sah so lustig aus, mußte laut lachen, Lucky hat dann mit seinem Schnabel Wasser in meine Richtung gespritzt. Also Gardinen, Stühle (die ich um den Käfig platziert habe als Schutz vor Milka)Boden, alles nass. Habe es trocken gewischt und ihm eine Schüssel mit Wasser auf den Boden gestellt. Ruck Zuck war sie fast ausgekippt Von meinem Mann läßt er sich schon das Köpfchen kraulen, er ist ein Männervogeldas trifft sich gut, denn mein Mann mag Papas und Hunde
Euer Lucky ist ja ein ganz niedliches Kerlchen! Ich kann gar nicht glauben, dass Du schon der 5. Besitzer bist. Wie kann man so einen kleinen Kerl ohne schlechtes Gewissen einfach wieder abgeben. Bei Dir wird es Lucky sicher gut haben. Wir hatten auch überhaupt keine Ahnung von Papageien, als Pitti zu uns kam, meine Tochter wollte eigentlich einen Hasen… Für Pitti haben wir übrigens 1200 € in der Zoohandlung bezahlt, für Kira 500 € beim Züchter.
Kira isst sehr gern gekochte Kartoffeln (ohne Salz). Unsere Beiden essen auch besonders gern rohe Nudeln (am liebsten Spirellis, die können sie gut mit dem Füßchen festhalten), auch auf ungekochten Reis sind sie ganz verrückt. Zur Zeit findest Du vielleicht noch draußen Vogelbeeren (Eberesche), auch diese Beeren mögen Pitti und Kira besonders gern. Davon haben wir auch welche eingefroren. Hagebutten kannst Du Lucky auch geben, auch die Samen von Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Stiefmütterchen.
Also mit dem Anfassen und Fangen, da musst Du vorsichtig sein. Im Moment ist Lucky ja fast noch ein Baby oder „Kleinkind“ und beißt noch nicht so kräftig zu, aber in ein paar Monaten kann das schon ganz anders aussehen. Pitti beißt manchmal sehr kräftig zu, ich habe im Arm schon einige Narben. Deshalb lasse ich ihn immer auf ein festes Kissen oder auf eine Stange steigen, um ihn irgendwohin zu tragen, aber nie auf den Arm oder auf die Hand. Da gibt es auch so eine spezielle „Vorrichtung“ mit Handschutz, schau mal hier: http://www.parrotshop.de/products/de/Vog...fety-Perch.html
Für den Transport im Auto benutzen wir Katzentransportboxen, in die wir ein waschbares Kissen (habe ich genäht und mit Polyester-„Schlafkugeln“ aus einem Kopfkissen gefüllt) und darauf ein Handtuch legen. Auf der Fahrt legen sich Pitti und Kira hin wie in einem Nest und schauen aus dem Fenster.
Ach sind das goldige Bilder. Wauzi, das kleine Kerlchen könnt ihr rauslassen. Der ist absolut zahm und schreit deswegen ganz sicher nach Zuneigung. Habt keine Angst, lasst ihn einfach raus. Die jungen Grauen sind eigentlich noch sehr gut händelbar. Gebt ihm außerhalb des Käfigs nichts zu fressen, vielleicht geht er dann von allein rein, wenn er Hunger hat. Wenn nicht, das mit dem Abdunkeln und dann auf einen Gegenstand steigen lassen, klappt sicher. Bewegt euch in seiner Gegenwart sehr ruhig. Und lasst ihn kommen - so wie es aussieht, wird er wohl schon beim ersten Ausflug eine Schulter erklimmen.
Ja, das mit dem Anfassen ist so wie Heidrun es geschrieben hat. Wenn sie jung sind, klappt das alles noch wunderbar. Aber wenn sie älter werden, können schon mal Bisse aus heiterem Himmel kommen und die tun auch ganz schön weh. Wobei ich finde, dass ein Wellibiss fast noch schmerzhafter sein kann, weil Graue einmal kurz und heftig zubeißen, aber Wellis verbeißen sich und lassen dann nicht mehr los. Musste mich schon manchmal bei den Wellis meines Vaters "freipusten".
Am sichersten ist es eigentlich, sie höchstens an den Arm zu gewöhnen und die Schulter abgewöhnen. Da sind ja doch das Gesicht und die Ohren... Ich habe es aber auch nie gemacht. Muss aber zugeben, dass ich grundsätzlich Angst und Wasser schwitze, wenn Rudi auf meiner Schulter sitzt. Ich darf mir nur nichts anmerken lassen, weil der kleine Kerl merkt wirklich alles. Der thront jedenfalls auf der Schulter wie ein General und ich zittere immer um mein Ohr. Rita beißt nicht so kräftig wie Rudi, sie zickt auch mehr bzw. man merkt ihr schneller an, wenn sie nicht so gut gelaunt ist.
Zahme Graupapageien behandeln uns eben wie Artgenossen. Die streiten sich ja auch öfter mal schnabelfest. Nur bei uns vergessen sie, dass wir kein schützendes Federkleid haben.
Das Brabbeln sind seine ersten Sprechversuche. Wenn du mal aus dem Zimmer gehst und an der Tür lauschst, wirst du öfter mal feststellen, dass er heimlich übt. Und wir bekommen dann das fertige Wort oder den fertigen Satz präsentiert. Ich könnte aber jetzt schon wetten, dass er mehr deinen Mann imitieren wird. Irgendwie finden Graue Männerstimmen einfacher. Nur Rudi kann meine Stimme imitieren, er spricht aber nur wenige Sätze. Und er lacht mit meiner Stimme. Ist immer lustig, wenn ich anfange mit lachen, lacht er auch mit meiner Stimme. Da fühlt man sich überhaupt nicht nachgeahmt.
Heute hatten wir eine große Überraschung, ein lieber Mensch hat mir für Lucky ein Paket mit super tollen Spielsachen geschickt. Alles so toll bunt und fröhlich. Unsere Schaukel habe ich sofort abgehängt und durch eine bunte aus dem Paket ersetzt. Lucky findet es prima und fing an zu brabbeln und zu pfeifen. Es hörte sich an, als ob eine Meise singt auch konnte man gut Tauben gurren erkennen sowie Miau.Bald wird er bestimmt auch Bellen imitieren können . Beim Spaziergang mit Milka habe ich Vögel beobachtet, die diese Beeren futtern. Kenn sie jemand, wäre das auch etwas für Lucky? Heute Morgen hatte ich für 20 Minuten die Volientüre aufgemacht, Lucky hat es sich nur angeschaut, kam aber nicht raus. Heute Abend probiere ich es nochmals und dann jeden Tag . Irgendwann wird er es kapieren, das er sich auch mal draußen aufhalten kann. Aber nur solange wie unsere Milka im Schlafzimmer schläft.
Sieht aus wie eine Art von Feuerdorn. Wenn es Feuerdorn ist, kann Lucky die Beeren essen.
Vielleicht kann Lucky gar nicht fliegen? Wenn er immer in dem kleinen Käfig gesteckt hat und selten oder gar nicht raus durfte, muss er das Fliegen sicher erst richtig lernen. Ist denn die Verletzung des Flügels wieder weg?
Vielleicht weiß Lucky aber auch nicht, wie er aus der Voliere kommen soll. Bei unserer neuen Voliere mußten wir Pitti und Kira auch erst rausholen. Pitti schafft es inzwischen allein raus, Kira wartet immer noch bis sie geholt wird.
Das mit dem Paket war sicher eine große Überraschung. Auf jeden Fall kam es von einem wirklich sehr lieben Menschen, der so an Lucky gedacht hat.
Bei den Beeren bin ich mir nicht sicher. Mit Feuerdorn und Eberesche habe ich immer meine Probleme. Ich war mir noch nie sicher, ob es die richtigen Beeren sind. Gerade Eberesche sieht man ja häufig in den Beeten von Supermärkten. Nur ist das wirklich Eberesche oder irgendeine Zierpflanze? Weil ich mir da so unsicher bin, haben Rudi und Rita das noch nie bekommen.
Deine Beeren sehen aber wirklich wie Feuerdorn aus, da hat Heidrun recht. Ich habe mal wikipedia gefragt:
Dass Lucky nicht rauskommen wollte, liest sich wirklich so, als ob er lange keinen Freiflug hatte, vielleicht das Fliegen erst wieder üben muss oder er sich noch an den Käfig gewöhnen muss. Vielleicht kann dein Mann mal langsam seinen Arm in den Käfig stecken und zum Aufsteigen anbieten? Wenn ihr noch Angst haben solltet, dann eine Jeans-Jacke oder etwas anderes langärmliges aus festerem Stoff anziehen und die Hand zur Faust machen oder im Ärmel verstecken. Das ist auch für euch eine gute Chance, die erste Scheu zu überwinden. Lucky wird es auch noch nicht anders gehen. Man muss erst Vertrauen aufbauen. Wenn er da aufsteigt, wird er auch aufsteigen, wenn er wieder in den Käfig soll. Ganz langsam dabei vorgehen und immer gut zureden.
Einen Stock würde ich noch nicht reinhalten. Davor könnte er Angst haben, wenn er es so noch nicht kennt. Wenn ihr euch mit fester Kleidung schützt, fällt es jedenfalls leichter, ihn unängstlich zu behandeln, was wiederum Lucky auch viel Vertrauen gibt. Probiert einfach, wovor er am wenigsten Angst hat.
Ja ganz bestimmt wird er bald bellen können. Und Milka wird in Zukunft sicher noch ganz oft gerufen. Wenn hier ein Hund bellt, dann rufen die Vögel immer "Strolch!" Sie kennen alle Tiere mit Namen, rufen sie auch mit Namen, bellen wie die Hunde, quieken manchmal immer noch wie meine damaligen Meerlis und miauen. Gerade das miauen hat mich schon so oft irritiert. Erst mal sind Katzen Versteckkünstler, da kann schon manchmal ein miau kommen, wo man es gar nicht vermutet. Nur oft genug sind es auch die Vögel.
Hmm, ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, welche Körperstelle das 1. Bild zeigt. Ist das die Unterseite vom Flügel zum Körper hin?
Die Hagebutte schmeckt ihm aber schon mal. Ich finde das immer so süß, wenn sie mit ihren Krallen fressen. Von richtigen Leckerlis wird auch nichts vergeudet.
Bei den Spielsachen merkt man, dass er noch sehr jung ist und sie deswegen sehr schnell annimmt. Gerade meine Rita braucht Ewigkeiten, um sich an Neues zu gewöhnen. Rudi würde auch am nächsten Tag nicht schon damit spielen. Nicht selten musste ich Spielsachen sogar wieder aus dem Käfig entfernen. Schön, dass Lucky noch nicht so stur ist. So kann er gleich spielen.
Werde mal mit anderen Bildern euch zeigen wie seine Verletzung aussah. Es ist genau am Gelenk, wo die Flügelknochen aneinander kommen. Bin soooooooooooo aufgeregt und glücklich, Lucky hat seinen ersten Freiflug absolviert Jetzt hat er ein wenig Durchfall (vor Aufregung oder zuviel Obst????)
Heute dachte ich, jetzt oder nie......... Habe einfach den Käfig geöffnet Er ist auf den Stuhl, hat sich umgeschaut und dann war er in die Küche geflogen er kam dann so richtig stolz ins Wohnzimmer gelaufen, ich habe mich gebückt und meinen Arm ihm angeboten. Ruckzuck war er auf meiner Schulter.Habe nach der Camera gegriffen und einfach abgedrückt. Bin dann mit ihm auf der Schulter und habe ein Stück Banane geholt, damit ich ihn wieder in den Käfig locken konnte, es hat alles wunderbar geklappt. Als Lucky so auf meiner Schulter saß, hat mein Herz laut geklopft und ich war einfach glücklic
das ist ja toll, dass alles so gut klappt. Da hast Du aber ein pflegeleichtes Kerlchen. Und man sieht richtig, wie wohl er sich fühlt. Die Spielsachen nimmt er noch so schnell an, weil er noch jung ist. Bei meinen merke ich langsam, dass das nun immer schwieriger wird, obwohl ich immer regelmäßig die Sachen im Käfig ausgetauscht und an verschiedenen Stellen aufgehängt habe. Nun aber haben sie vor Neuem manchmal schon so viel Angst, dass sie sich gar nicht mehr in die Nähe dieser Sachen trauen. Ich mußte ebenfalls schon öfter die Sachen wieder aus dem Käfig nehmen. Eine schöne große Holzleiter akzeptieren sie bis heute nicht im Käfig. Ich habe dann gedacht, ich lege sie an Stellen, wo die beiden nicht hinsollen, z.B. an den Türrahmen. Seltsamerweise haben sie da dann aber überhaupt keine Angst vor der Leiter und sie hindert sie in keinster Weise, ihrem Zerstörungstrieb nachzugehen.
Hat Lucky eigentlich gar keine Angst vor Eurem Hund? Henry und Bianca sind einmal total ausgeflippt, als ein etwas größeres Exemplar in meine Wohnung kam, obwohl sie da erst ein paar Wochen alt waren und da ja eigentlich sehr neugierig sind. Ich habe den Versuch dann nicht mehr gewagt.
Diese Verletzung am Flügel scheint gut zu heilen. Immerhin behindert sie ihn nicht am Fliegen.
Die Verletzung betrifft vielleicht gar nicht das Gelenk. Wahrscheinlich ist bloß die Haut betroffen und die Federn fehlen.
Wauzi, pass auf Deine Ohren auf! Wir sind wegen Pitti eine ganze Zeit lang alle mit Ohrenschutz rumgelaufen.
Vielleicht wäre es ganz günstig, in einiger Entfernung von der Voliere einen Kletterbaum o.ä. aufzustellen, damit Lucky einen Landeplatz hat. Zur Not reicht auch ein Besenstiel mit einer Querstange oben. Wir haben unseren "Baum" in einen Sonnenschirmständer gesteckt.
Du hast wegen dem Durchfall gefragt. Wenn sie aufgeregt sind oder sich erschrecken, bekommen sie Durchfall, und das meist unmittelbar auf den Schreck. Du hast sicher gemerkt, dass das schnell wieder wegging. Wenn die Vögel Obst gefressen haben, sind die kommenden Kleckse auch flüssig. Das legt sich aber kurze Zeit später wieder. Also alles völlig normal.
Ich freue mich richtig über die schönen Bilder und dass alles so super geklappt hat. Er sitzt richtig relaxt auf deiner Schulter, von Angst gar keine Spur. Ja, das glaube ich, dass das ein riesen Glücksgefühl ist, wenn man zum ersten Mal einen Großpapa so vertraut auf der Schulter sitzen hat.
Das mit den Ohren ist tatsächlich so eine Sache. Wie gesagt, ich habe bei Rudi auch immer Angst. Er hat mich vor vielen Jahren auch mal ins Ohr gebissen. Das war ein Flugangriff - er kam schon wütend angeflogen, hat mir blitzschnell mein Oberohr durchgebissen und ist dann wieder abgehauen. Am meisten hat mich an dieser Aktion gestört, dass unser Vertrauen zueinander nun hin sein könnte. Habe am nächsten Tag aber meinen ganzen Mut zusammengenommen und mich mit ihm ans Fenster gesetzt. D. h., er stand im Fensterbrett, ich habe mich darauf gelehnt und mit ihm gesprochen. Ungelogen, er stand die ganze Zeit zitternd neben mir. Ich bin mir sicher, dass er sich noch genau an den Vorfall erinnern konnte und nun auch Berührungsängste mit mir hat. Wir haben eine ganze Weile gebraucht, um wieder Vertrauen zu bekommen.
Allerdings gab es auch danach noch mehrere Beißunfälle. Das mit dem Oberohr war nur der Schlimmste.
Aber Lucky ist noch jung, er ist noch artig. Ihr müsst ja auch erst mal Vertrauen aufbauen, obwohl Lucky sich schon sehr wohl zu fühlen scheint.
Wo er auf dem Stuhl steht, sieht sein Ring sehr eng aus. Das kann aber auch nur auf dem Bild so wirken. Lässt er sich gut drehen?
Lucky hat keine Angst vor Milka, im gegenteil er ging heute auf Milka zu,aber Milka sieht Lucky noch als Eindringling an. Da müssen wir höllich aufpassen. Also ganz Ehrlich, ich hatte gestern auch Angst um meine Ohren, mein Mann ignoriert das .Er läßt sich in die Ohren knappern, das es gefährlich ist ignoriert er (leider)
Lucky ist sehr neugierig , leider ist mir noch kein Flugbild gelungen