#1 Henry und Bianca von Bluebell 09.06.2011 12:28

Hier möchte ich Euch meine zwei Racker vorstellen. Beide sind am 1.5.10 geboren, kommen aber aus verschiedenen Gelegen:

Henry






Bianca






Henry badet im Spülbecken




Henry hat den Obstbrei gemopst




Wir lernen essen, wie es sich für kultivierte Leut`gehört. Es heißt nämlich oft: Wir sind doch nicht im Urwald!!




Wie macht der "große Adler"? Schau, ich zeig es Dir:




Wir trainieren und spielen:










Viele Grüße

#2 RE: Henry und Bianca von Elke 09.06.2011 18:12

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Und noch weitere schöne Bilder von deinen Süßen.

Ich habe mich auch schon oft gefragt, was es denn im Urwald zu fressen gibt. Da muss es doch Köche geben. Bei meinen Beiden steht an 1. Stelle alles gekochte. Sie mopsen sich aber auch bei den Hunden rohes Fleisch. Dann kommt Obst und Gemüse und erst dann ein paar Körner.

Spitze, sie puzzeln auch. Da können sie bestimmt noch viel von Heidruns Pitti und Kira lernen.

Liebe Grüße
Elke

#3 RE: Henry und Bianca von Heidrun 09.06.2011 22:09

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Die sind ja in dem Alter noch sooo niedlich.

Schöne Bilder hat die Michaela da gemacht!

Besonders das Bild mit den Löffeln gefällt mir.

Erstaunlich, dass Henry und Bianca in ihrem Alter schon so gut mitspielen und so viel gelernt haben.

Viele Grüße von Heidrun mit Pitti und Kira.

#4 RE: Henry und Bianca von toby 09.06.2011 22:24

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voll süss die beiden,ich beneide euch...
tolle Bilder ich freue mich auf mehr ... ist das schön zu sehen wie sie Groß werden

#5 RE: Henry und Bianca von Bluebell 10.06.2011 12:07

Hier habe ich noch ein Bild, auf dem Bianca übt, Münzen in eine Box zu werfen.
Und auf dem anderen Foto ist Henry zu sehen, wie er seine Tasse hält. Das wird vielleicht Heidrun wieder gefallen. Bianca ist da noch nicht so geschickt und läßt sie meistens fallen.

Ja, süß sehen sie aus, haben es aber schon faustdick hinter den Ohren. Meine Wachstischdecken sind durchlöchert, da kann man fast eine Hand durchstecken. Mal ganz unter uns: Wir üben so viel, denn in dieser Zeit können sie schon mal nichts anstellen! Und danach sind sie oft ziemlich erledigt.


Pitti und Kira sind natürlich ihr großes Vorbild. Aber da haben wir noch einige Arbeit vor uns. Das Puzzle- und das Ringe-Spiel liegen noch als Meilenstein vor uns. Bianca spricht auch gar nicht, von daher muß ich mit ihr später mal andere Übungen als mit Henry machen, wo sie nicht reden muß. Henry babbelt dagegen den ganzen Tag. Bianca ist eher auf Geräusche fixiert. Sie mag Musik, pfeift gern, wenn auch immer schief und falsch, macht das Telefonklingeln nach und hustet gerne meinen Husten nach. Ich wußte gar nicht, dass sich mein Husten so schlimm anhört. Am Anfang bin ich richtig erschrocken, weil ich gemeint habe, sie ist krank. Dann habe ich aber ganz schnell gemerkt, dass die zwei daraus ein Spielchen machen: Henry sagt:"Mußt du hus(ten; er spricht die letzte Silbe nicht)?"- Und sie hustet leidenschaftlich! So sind sie, die zwei!







Viele Grüße

#6 RE: Henry und Bianca von toby 10.06.2011 16:21

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Zitat
Henry sagt:"Mußt du hus(ten; er spricht die letzte Silbe nicht)?"- Und sie hustet leidenschaftlich! So sind sie, die zwei!





köstlich,ich schmeiß mich wech

das mit dem Telefon klingeln kenne ich auch...man kann es kaum unterscheiden,
manchmal renne ich hin habe der Hörer noch nicht am Ohr toby dann Hallo,wer ist denn da und dann lacht er sich einen ab.

Ja unsere Grauen sind sooo schlau.

#7 RE: Henry und Bianca von Bluebell 10.06.2011 20:31

Das ist ja lustig, dass Toby Dich am Telefon so veräppelt

Bianca macht das Telefon auch täuschend echt nach, nur ist ihre Stimme zu laut, mein Telefon ist viel leiser eingestellt, und sie "läutet" voller Inbrunst.

#8 RE: Henry und Bianca von Heidrun 10.06.2011 23:39

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Wahrscheinlich gefällt Musik allen Vögeln.
Pitti und Kira pfeifen auch immer mit.

Das Telefonklingeln habe ich von unseren noch nicht gehört, aber Pitti will dauernd zum Telefon und nimmt den Hörer ab. Kira spricht auch am Telefon. Als mein Mann ca. 12 Wochen im Krankenhaus war (mit Reha), hat Kira jeden Tag mit ihm telefoniert.

Aber warte nur, wenn Henry und Bianca mal einen Rauchmelder in Aktion hören!

Viele Grüße von Heidrun mit Pitti und Kira.

#9 RE: Henry und Bianca von Elke 11.06.2011 01:51

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Hallo Michaela,

da übt ihr ja wirklich schon fleißig. Ja, das ist noch ein sehr weiter Weg, um so gut wie Pitti und Kira zu werden. Henry und Bianca sind aber auch noch sehr jung. Also wenn das noch mehrere schaffen, dann werden sich wohl einige durchs Fernsehen bekannte Papageientrainer sprichwörtlich in den Ar... beißen. Ganz ehrlich, es kann keiner so viel wie Pitti. Mit seinen Kettenaufgaben stellt er sicher sogar die ganze Tierforschung auf den Kopf, so unglaubhaft ist das.

Wegen den Wachstischdecken - also ich habe mich auch sehr lange damit rumgeärgert. Dachte immer, es wäre die beste und sauberste Lösung. Aber kaum hatte ich eine neue Tischdecke gekauft, waren schon die ersten Löcher drin. Auf Dauer ist das Zeug bestimmt auch nicht so gesund. Jedenfalls kaufe ich jetzt nur noch preiswerte, bügelfreie Stofftischdecken (meistens beim Vietnamesen). Komischerweise bekommen sie in teure Tischdecken schnell ein Loch. Die preiswerten Tischdecken vom Vietnamesen dagegen sind viel besser als Wachstischdecken. So schnell haftet da kein Schmutz, sie sind auch schnell gewaschen. Habe sogar noch alte Stofftischdecken von meiner Tante (aus Ostzeiten), die sind auch sehr robust. Einfach unkaputtbar.

Zitat
Aber warte nur, wenn Henry und Bianca mal einen Rauchmelder in Aktion hören!



Nicht nur Rauchmelder - Rudi und Rita können Auto-Alarmanlagen imitieren. Das können auch manche Amseln. Wusste noch gar nicht, dass die auch imitieren können. Jedenfalls höre ich hier täglich mehrmals Alarmanlagen. Manchmal durch die Jugendlichen selber, weil sie an ihren Autos rumspielen, oft durch die Vögel.

Liebe Grüße
Elke

#10 RE: Henry und Bianca von Bluebell 11.06.2011 10:51

Hallo Heidrun, hallo Elke,

das ist ja toll, daß Kira am Telefon spricht. Was ein Vogel dabei wohl denkt, wo die Stimme wohl herkommt, wenn doch gar kein physischer Körper zu sehen ist?

Meine beiden finden das Telefon auch sehr interessant, leider jedoch sooo interessant, daß ich gar nicht telefonieren kann, wenn sie außerhalb des Käfigs sind. Sie wollen dann unbedingt den Hörer haben, beißen hinein, zwicken mich, weil ich nicht loslasse- und das von zwei Seiten. Dasselbe ist es mit der Kamera. Ich kann eigentlich nur fotografieren, wenn sie abgelenkt sind.

Rauchmelder und Alarmanlagen haben sie zum Glück noch nicht gehört. Dafür haben sie aber ihr erstes Silvester schon hinter sich. Es war unglaublich. Ein bis zwei Wochen später haben sie die Silvesterknaller immer noch immitiert. Zum Glück nicht so laut! Na, wenigstens hatten sie keine Angst davor. Aber auf dem Land ist es auch nicht so ein Geballere wie in der Stadt, auch wenn der Nachbarsjunge einen Vorrat hatte, daß es bis um 2.00 Uhr gekracht hat.

Pitti ist wirklich einmalig. Aber auch Kira sticht besonders hervor. Ich denke, sie sind zur Zeit die klügsten bekannten Vögel. Ich glaube zwar, daß jeder Papagei zu Höchstleistungen fähig ist, aber sie haben ja alle auch einen eigenen Charakter und Stärken und Schwächen. Auch wenn wir viel üben, werden Henry und Bianca wohl nie dahin kommen, wo Pitti und Kira heute stehen, geschweige denn rechnen können. Heidrun hat ja Physik studiert, da ist es ja kein Wunder, daß Pitti rechnet, da es sozusagen ja in der Familie liegt. Ich konnte mit Mathe noch nie was anfangen, ich war im sprachlichen Zug. Vielleicht können meine dann später mal besser lesen.

Jetzt mal im Ernst: Je mehr Vögel bzw. Tiere bekannt werden, die besondere Dinge können, desto eher wird vielleicht in der Bevölkerung ein Bewußtsein für die Intelligenz der Tiere entstehen, daß Intelligentleistungen keine Ausnahmen sind, sondern eher die Regel, und vielleicht steigt dann auch der Respekt vor den Tieren allgemein.

Elke, trainierst Du eigentlich auch mit Rita und Rudi? Es ist allerdings auch sehr zeitaufwendig, und manchmal frage ich mich wirklich, ob ich eigentlich noch andere Hobbies habe. Im vergangenen Jahr war dafür nicht mehr viel Platz, weil ich mir für sie viel Zeit genommen habe. Ich habe nämlich gelesen, daß sie gerade im ersten Jahr besonders viel Zuwendung brauchen. Seit ein paar Tagen fangen sie allerdings an zu schnäbeln und sich gegenseitig zu füttern. Sie üben wohl schon mal das Großsein und konzentrieren sich vermehrt aufeinander.

Danke für den Tipp mit den Stofftischdecken. Ich werde das mal ausprobieren. Hoffentlich bleiben die Spelzen der Körner nicht so daran hängen. Wir üben nämlich hauptsächlich mit zerkleinerten Kürbiskernen, aber auch Babyobstbrei. Ich habe auch schon Sonnenblumenkerne ohne Schale ausprobiert, mit denen übt ja Heidrun, aber Henry und Bianca verstehen nicht, daß da keine Schale ist und zerbröseln sie nur auf der Suche nach der Schale.

Ihr glaubt gar nicht, wie es hinterher im Wohnzimmer immer aussieht.


Viele Grüße

#11 RE: Henry und Bianca von Heidrun 11.06.2011 23:52

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In unserem Wohnzimmer sieht es garantiert auch nicht besser aus!
Die Sonnenblumenkerne ohne Schale haben auch noch so eine dünne Haut, die überall rumliegt.
Zumindest darf bei uns unerwartet kein Besuch kommen.
Wir haben jetzt erst mal unseren orangefarbenen Teppichbelag gegen einen glatten Belag ausgewechselt, den man wischen kann. Mit dem Saubermachen komme ich sonst gar nicht mehr nach.

So wie Michaela mit Henry und Bianca übt, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Beiden alles mindestens so gut wie Pitti und Kira können oder noch besser.
Im Alter von 13 Monaten haben wir noch gar nicht richtig geübt.

Ich glaube, dass Pitti und Kira begriffen haben wie das mit dem Telefon funktioniert. Sie wissen auch, dass da z.B. die Oma dran ist. Dass die Oma nicht hier ist oder z.B. im Nachbarzimmer wissen sie, wo sie wohnt auch, da fahren wir ja jedes Wochenende hin.

Viele Grüße von Heidrun mit Pitti und Kira.

#12 RE: Henry und Bianca von Elke 12.06.2011 05:05

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Das kenne ich auch. Ich kann eigentlich nichts wirklich in Rudis Gegenwart machen. PC oder Schreibarbeiten erübrigen sich von selbst bei zwei neugierigen Schnäbeln. Zum Telefonieren gehe ich meistens in ein anderes Zimmer, weil ich oft gar nichts mehr verstehe, so legen meine Banditen los - die Hunde bellen und die Vögel versuchen noch lauter zu sein. Die Kamera brauche ich bei Rudi auch nur in die Hand nehmen und schon sitzt er drauf. Sauber machen geht auch nicht, da will nämlich mein Rudi das Tempo bestimmen.

Ja, es wäre wünschenswert, wenn die Menschen endlich die Intelligenz der Tiere erkennen würden. Viele sprechen ihnen ja heute noch nicht mal die Fähigkeit von Emotionen zu. Dabei weiß jeder, der eng mit Tieren zusammenlebt, dass sie trauern können, Angst haben, sich freuen usw.

Nein, ich trainiere nicht mit Rudi und Rita. Vor ein paar Jahren habe ich mal Klickertraining mit Rudi gemacht. Das habe ich dann aber aufgegeben, als er mit einem noch nicht fertig angelegten Harness losgeflogen ist. Das war immer mein Wunsch, sie mit nach draußen nehmen zu können. Ist aber alles nicht so einfach, dafür braucht man schon sehr viel Geduld.

Meine Rita kann aber auch ein kleines Kunststück, das sie sich selbst beigebracht hat. Eines Tages dachte ich, es klopft an meiner Küchentür. Es stand aber keiner davor. Irgendwann habe ich dann Rita dabei ertappt, wie sie mit ihrem Beingelenk auf dem Laminatboden geklopft hat. Das hört sich in den unteren Räumen auch lustig an.



Ich glaube jeder Graupapahalter weiß, wie ein Wohnzimmer mit Papageien aussieht. Da darf wirklich kein unerwarteter Besuch kommen. Meine Cousine hat mich mal gefragt, was mit meinem ehemals schönen Wohnzimmer passiert ist. Ja, damals konnte noch jederzeit unangemeldeter Besuch kommen, die Gardinen hingen wo sie hingehörten und nicht wie jetzt hinter den Gardinenparkschränken. Auf der Schrankwand lag noch keine Küchenarbeitsplatte. Statt Staubwedel und Plüschis in den Fenstern hatte ich mal schöne Blumen. Auf den Polstermöbeln lagen noch keine Decken. Und der schöne, gemütliche Teppichboden musste auch dem Laminat weichen usw. Man kann eben nicht alles haben.

Liebe Grüße
Elke

#13 RE: Henry und Bianca von Bluebell 12.06.2011 12:54

Das ist ja ein süßes Video von Rita. Daß sie sich das Klopfen selbst beigebracht hat, ist schon beeindruckend. Auf welche Ideen die Grauen manchmal kommen... Und Rudis Verhalten kommt mir doch sehr bekannt vor. Am liebsten in die Kameralinse reinbeißen!

Ist damals hoffentlich nichts passiert, als Rudi mit dem halb angelegten Harness ab und davon ist? Zu Beginn dachte ich auch, das wäre doch eine tolle Idee und sie hätten mehr Flugmöglichkeiten. Aber Henry und Bianca lassen sich beide gar nicht gerne anfassen bzw. streicheln, obwohl sie Handaufzuchten sind. Mit dem Klicker habe ich es geschafft, daß sie jetzt abends vor dem Schlafen ausgiebiges Kopfkraulen genießen, aber nur durchs Käfiggitter. Ich hätte das Harness also gar nicht erst angelegt bekommen.

Meine Wohnungseinrichtung sieht mittlerweile auch eher vagabundenmäßig aus. Aus der Klinik habe ich alte Bettlaken ergattert, die liegen jetzt zum Schutz auf den Schränken, Fernseher und meiner Stehlampe. Auf der Tür hatte ich am Anfang erst ein Laken, da ging der Papageienschnabel aber locker durch. Mittlerweile liegen vier dicke Decken auf der Tür und der Türrahmen ist mit kleineren Tüchern abgeklebt. Meine Fenster mußte ich bis auf Vogel-Höhe auch verhängen, weil sie aus Holz sind. Auf meiner Vitrine liegt eine Wachstischdecke, natürlich auch durchlöchert. Auf der Fensterbank hatte ich erst noch kleine Figürchen stehen. Die sind gleich beim ersten Flugversuch zerschellt. Orchideen wurden angeknabbert, die lassen sie jetzt aber in Ruhe. Unter und später dann auch vor dem Käfig habe ich ebenfalls Wachstischdecken angeklebt. Das ist beim Wegwischen von angeklebtem Obst schon eine Erleichterung, auch wenn man Laminat und Parkett relativ gut wischen kann. Und der Schreibtisch samt PC und Telefon muß auch immer unter einer Decke verschwinden, wenn sie Freiflug haben.
Die erste Zeit hatte ich Henry und Bianca auf der Küchenarbeitsplatte sitzen, wenn ich ihr Obst zubereitet habe. Unglaublich, was in kürzester Zeit alles geklebt hat und wo die Essensreste überall herumlagen! Aber man lernt ja dazu. Heute mache ich das allein, wenn sie im Käfig sind.
Henry und Bianca haben zudem die "schöne" Angewohnheit, gerne mal ihre Kleckschen durchs Käfiggitter auf den Boden zu setzen oder noch besser in die hintersten Ritzen des Käfigs, so daß man ihn nie mehr richtig sauber bekommt.

Mittlerweile ist die Küchenrolle mein bester Freund und Helfer. Aber nach nun fast einem Jahr bin ich da schon relaxter geworden, man gewöhnt sich eben dran. Man nimmt halt so Einiges in Kauf für seine Lieben. Aber auch ich habe es sehr gerne, wenn ich rechtzeitig weiß, ob Besuch kommt.

Und ich habe auch noch was Schönes in Aussicht: Bald bekomme ich verdunkelte Vorhänge, so daß dann meine Racker nicht immer schon um 6.00 Uhr früh putzmunter sind und lautstark nach Aufmerksamkeit rufen!

#14 RE: Henry und Bianca von Heidrun 12.06.2011 17:33

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Vieles von Michaelas "Wohnungsbericht" kommt mir bekannt vor.
Aber auf die Fensterbretter gehen Pitti und Kira zum Glück nicht, die sind bei uns mit Blumentöpfen bepflastert und davor sind noch Gardinen, die bis über die Fensterbretter reichen.
Verdunklungsvorhänge haben wir auch schon längere Zeit, die sind ganz praktisch, vor allem jetzt, wenn es schon so zeitig hell wird.
Angeknabberte Türkanten und ähnliche Schäden sollen bei Mietwohnungen anggeblich durch die private Haftpflichtversicherung übernommen werden. Wir machen immer die Wohnzimmertür bei Freiflug zu, so dass Pitti und Kira nicht auf der Türkante sitzen können.

Viele Grüße von Heidrun mit Pitti und Kira.

#15 RE: Henry und Bianca von Elke 13.06.2011 01:35

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Ja Michaela, zum Glück ist damals Rudi mit dem halb angelegten Harness nichts passiert. Aber ich hatte mächtig Angst, dass er hängenbleiben und sich verletzen könnte. Bin hinter ihm hergelaufen und beim Harness abmachen hat er mich ordentlich gebissen - zu recht.

Heute könnte ich den Beiden übrigens auch kein Harness mehr anlegen, weil sie sich nicht so lange anfassen lassen würden.

Die Küchenrolle ist wohl auch mein bester Freund und Helfer. Bei vielen Tieren ein unentbehrlicher Helfer.

Das stimmt, mit den Tieren bin ich auch viel relaxter geworden. Früher habe ich geputzt, wo es eigentlich nichts zu putzen gab. Wenn irgendwo ein Krümelchen lag, habe ich lebendiger Staubsauger gespielt. Heute wäre ich damit wohl chancenlos.

An den Türkanten haben meine auch noch keine Schäden angerichtet. Weil sie meistens allein im Wohnzimmer sind, sind die Türen auch immer zu. Dafür sind ringsherum genug andere Schäden.

Liebe Grüße
Elke

#16 RE: Henry und Bianca von Bluebell 13.06.2011 10:37

Ja, eine Haftpflichtversicherung habe ich mir dann auch zugelegt mit den beiden.
Weil mein Wohnzimmer recht klein ist, lasse ich die Tür zu den anderen Räumen meistens offen. An extremen Tagen mache ich sie dann aber auch zu. Damit sie genügend fliegen können, spielen wir immer "fangen" durch die ganze Wohnung. Ich vorneweg, dann rufe ich und dann müssen sie mich suchen.

#17 RE: Henry und Bianca von Bluebell 18.06.2011 10:34

Henry hat heute morgen seinen ersten selbst formulierten Satz produziert: "Mach doch mal singen!" Da hat er ganz schön nachgedacht und Teile aus verschiedenen Sätzen kombiniert. Ich war echt überrascht. Er benutzt zwar eine etwas eigenwillige Grammatik, aber man versteht, was er sagen will. Und die Krönung war dann noch, dass Bianca darauf reagierte und die ersten drei Töne von "Kommt ein Vogel geflogen" gepfiffen hat.

#18 RE: Henry und Bianca von Heidrun 19.06.2011 00:01

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Da sieht man, dass Henry und Bianca auch schon anfangen, untereinander auf Deutsch zu kommunizieren.
Die "Vogelsprache" wird bald nicht mehr verwendet werden. Vielleicht ist das bei Handaufzuchten oft so.
In letzter Zeit höre ich laufend Meinungen, dass Vögel, die sprechen, irgendwie "gestört" sein sollen und dass das an schlechten Haltungsbedingungen liegen soll.
Ich frage mich, wie man auf solchen Unsinn kommt.

Viele Grüße von Heidrun mit Pitti und Kira.

#19 RE: Henry und Bianca von Elke 19.06.2011 02:17

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Zitat
In letzter Zeit höre ich laufend Meinungen, dass Vögel, die sprechen, irgendwie "gestört" sein sollen und dass das an schlechten Haltungsbedingungen liegen soll.



Ja, diese fest eingefahrenen Sätze kenne ich auch zu genau. Habe mich auch immer gefragt, warum die Menschen alles nachplappern, aber mal nicht selbst nachdenken. Die Grauen imitieren alles aus ihrer Umgebung - Wildvögel, andere Haustiere, Türen, Telefon, andere Geräusche. Warum also nicht auch die Menschen, denen sie sich zugehörig fühlen und mit denen sie dadurch Kontakt aufnehmen wollen? Am meisten beobachten sie ja auch ihre Menschen und können das Sprechen deswegen situationsbedingt anwenden.

Mein Rudi pfeift z. B. den River Quai Marsch. Manchmal wenn er anfängt, pfeife ich kurz weiter, er macht dann an der Stelle weiter, wo ich aufgehört habe. Das alles sind schon beachtliche Intelligenzleistungen.

Dass das Sprechen an schlechten Haltungsbedingungen liegt, ist absoluter quatsch. Mein Telefonbuchvertreter hat mir schon viel von anderen Graupapageien erzählt. Natürlich darf er keine Adressen nennen, sind ja seine Kunden. Ein Grauer lebt z. B. gerupft in einer freistehenden Voli mitten auf einem Hof. Keinen Schutz, kein Schutzhaus, nix ist um die Voli. Weil sich bis auf die Fütterung keiner um ihn kümmert, ist auch jeglicher menschlicher Bezug verloren gegangen. Also wenn mir ein Vogel leid tut, dann dieser. Er spricht natürlich nicht, vegetiert nur einsam vor sich hin.

Übrigens sieht man gerade an den Lautäußerungen, ob es einem Vogel gut geht oder nicht. Ein Vogel, dem es nicht gut geht, wird nicht sprechen/pfeifen. Wenn sie verhaltensgestört wären, würden sie ja auch sprechen oder pfeifen, wenn Besuch kommt. Nein, da fühlen sie sich nämlich nicht so gut, haben etwas Angst.

Ach, wenn es danach geht, hat man mir vor 9 Jahren schon ganz böse Dinge mit meinen Handaufzuchten prophezeit. Geschlechtsreif dürften sie jedenfalls schon lange sein und ich kann immer noch mein Wohnzimmer betreten und sie händeln. Dass es mal einen Biss hagelt, warum nicht, was bin ich für Rudi besseres als seine Rita? Die streiten sich schließlich auch manchmal schnabelfest.

Ich habe jedenfalls damals meine Vögel auch schon nicht als verhaltensgestört gesehen.

Ich habe mich genau wie Michaela über jeden neuen Satz, jedes Geräusch gefreut. Nicht nur ich, auch meine Eltern nebenan und meine anderen Nachbarn. Meine Nachbarin, die vor ein paar Tagen ausgezogen ist, hat gesagt, sie wird die freundliche Begrüßung von Rudi und Rita vermissen. Sie erzählte, dass die Beiden gleich "Hallo", "Huhu" oder "Kuckuck" gerufen haben, wenn sie den Hof betreten hat. Damit erleben die Papas aber auch was, was ich in der Gefangenschaftshaltung sehr wichtig finde.

Liebe Grüße
Elke

#20 RE: Henry und Bianca von Bluebell 19.06.2011 14:34

Ich habe auch schon oft gehört, dass Papageien nur aus purer Verzweiflung sprechen lernen,um sich enger an den Menschen zu binden und um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, weil andersweitig ein Defizit besteht. Henry und Bianca werden ja beide gleich gehalten. Henry spricht, Bianca nicht. Wüßte gerne, wie das dann zu begründen wäre.

Jeder Vogel ist ein Individuum. Bei Henry merke ich, dass er sich nun mal stärker für die Sprache interessiert. Bei manchen Wörtern oder Sätzen, die er hört, wird er plötzlich ganz aufmerksam, kommt sehr nah an mein Gesicht und beobachtet die Mimik und die Mundbewegungen ganz genau. Besonders Wörter, die ein "U" beinhalten, sind für ihn sehr interessant. Oftmals kann er dann das entsprechende Wort ein paar Tage später. Er kann dann stundenlang üben. Manche Klänge sprechen ihn auch gar nicht an. Das sind dann Sätze, die er schon monatelang hört, ihn aber nicht beeindrucken. Er sieht dann keinen Grund, sie zu lernen. Die Grauen suchen sich sehr wohl heraus, was ihnen gefällt und haben dann auch ihren Spaß dabei, mit den Wörtern "zu spielen", sie zu verdrehen und neue Wörter zu erfinden.

#21 RE: Henry und Bianca von Elke 20.06.2011 01:14

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Ich habe festgestellt, dass sie ganz besonders gern Wörter imitieren, die man ruft - z. B. rufen meine Beiden in allen Tonlagen den Namen "Dako", das ist mein Sohn. Er hat sich schon öfter darüber geärgert, dass hier viele aus der Nachbarschaft Dako wegen den Grauen rufen. Ebenso rufen sie auch alle Tiernamen, Strolch wird ermahnt, wenn er bellt.

Dann imitieren sie besonders gern Lobe, also alles was für sie schön nett klingt, aber auch schimpfen. Meine Beiden loben sich grundsätzlich nur selbst, nie den Anderen. Beim Schimpfen ist das umgekehrt, da wird nur der Name des Anderen benutzt.

Ich denke auch, dass sie ihren Spaß daran haben, Wörter, Geräusche, Lieder usw. zu lernen. Manchmal hat es wirklich den Anschein, als ob sie einen veräppeln wollen, gerade wenn sie dann noch lachen. Graue haben viel Energie und sind sehr intelligent, das müssen sie doch auch ausleben können. Also ein einzeln gehaltenes Pärchen, weitab vom Schuss, kann das sicher nicht.

Ich war vor ca. 8 Jahren mal bei einem Züchter. Neben der Grauenvoli war ein Pärchen Aras untergebracht. Der eine Graue hatte seinen Spaß, den Ara ständig durchs Gitter zu ärgern. Der Ara hat daraufhin geschrien, der Züchter geschimpft. Und der Graue hat dann irgendwelche lustigen Sprüche von sich gelassen. Wirklich, ich habe Tränen gelacht, so lustig war das.

Liebe Grüße
Elke

#22 RE: Henry und Bianca von Bluebell 13.04.2012 14:36

Hier mal wieder ein paar aktuelle Bilder.

Bianca ist sehr bewegungsfreudig und turnt viel. Sie hat jetzt entdeckt, dass man das Leintuch über die Schrankkante werfen und sich dann dranhängen kann.




Auch sonst nutzt sie jede Gelegenheit zum Schaukeln.



Hier setzt Bianca zum Flug an.



Und neugierig wie sie ist, muß sie alles untersuchen.



Hier hat sie ihr Spielzeug ins Wasser eingeweicht.



Henry ist schwer beschäftigt. Mit Fußspielzeug kann er lange spielen.



#23 RE: Henry und Bianca von Heidrun 13.04.2012 23:21

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Das sind aber niedliche Bilder!

Kira schaukelt auch so gern an Gardinen usw. und weicht jedes Spielzeug im Wasser ein. Vielleicht sind in der Beziehung alle (Vogel-)Mädels gleich?
Pitti kann sich wie Henry auch längere Zeit mit einem Spielzeug beschäftigen und hat bei allem auch mehr Geduld.

Viele Grüße von Heidrun mit Pitti und Kira.

#24 RE: Henry und Bianca von Elke 14.04.2012 01:41

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Das sind wirklich total süße Bilder. Du hast uns noch gar nicht verraten, dass du auch einen Straußenvogel hältst. Aber gut, wenn auf der Tasse Bianca und Henry drauf steht, dann kann der Inhalt auch nur für sie bestimmt sein.

Rudi und Rita haben auch immer gern an den Gardinen geschaukelt. Leider aber auch dabei geknabbert und nach 2 Gardinengarnituren gab es dann die Gardinen-Parkschränke. Rudi schaukelt gern auch mal kopfüber an meinem Pulloverärmel. Das mag ich aber nicht so, weil der Ganove beim Hochkommen gern in den Arm beißt.

Wie sie da am Leintuch hängt und aus dem Fenster guckt - zu süß. Irgendwie scheinen Hennen wirklich verspielter zu sein, während Hähne aufmerksamer und geduldiger sind.

Liebe Grüße
Elke

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