#1 Haustiere und Hausstauballergie von Fellos 23.06.2017 11:12

Hallo liebe Community,
ich leide unter einer Hausstauballergie und habe einen Hund zu Hause. Gestern bin ich auf diesen Blogartikel gestossen http://hausstauballergie.weebly.com/
Was meint ihr, können Haustiere, die ein Fell besitzen Hausstauballergie wirklich negativ beeinflussen?

#2 RE: Haustiere und Hausstauballergie von Elke 24.06.2017 04:53

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Hallo Fellos,

da die Hausstaubmilben sich von menschlichen Hautpartikeln ernähren, dürfte ein Hausstauballergiker dann praktisch noch nicht mal mit anderen Menschen unter einem Dach leben, Besuch empfangen usw. Also meiner Meinung nach beeinflussen Tiere die Hausstauballergie nicht mehr oder weniger wie Mitmenschen. Vielleicht wäre ein Besuch bei einem Naturheilpraktiker empfehlenswert, Allergien hängen ja doch oft mit der Darmflora zusammen. Wenn du deinen Hund täglich gut bürstest (mit einem Atemschutz), ihn wöchentlich badest, dürfte er groß kein Problem darstellen. Du hast doch noch eine Katze. Eigentlich sagt man, wenn man Katzen verträgt, dann verträgt man auch alle anderen Tiere.

#3 RE: Haustiere und Hausstauballergie von Selima 24.06.2017 07:31

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https://www.allum.de/stoffe-und-ausloese...austiere-halten


daraus der Ausschnitt :

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Wahl des Haustieres (z.B. Hund, Katze oder Wellensittich) und dem Risiko, eine Tierhaarallergie zu entwickeln?

Familien, in denen kein erhöhtes Allergierisiko besteht, müssen aus Gründen der Allergieprävention nicht auf Haustiere verzichten.

Risikokindern mit einer familiären Allergiebelastung empfiehlt die aktuelle Leitlinie zur Allergieprävention, auf die Haltung von Katzen zu verzichten. Die Haltung von Hunden ist wahrscheinlich nicht mit einem höheren Allergierisiko verbunden. Bisher gibt es keine Hinweise auf ein erhöhtes Allergierisiko durch eine Vogelhaltung.

Hier noch ein Link:
http://tierfee.com/hausstauballergie-und-haustiere/

Wenn schon ein Haustier da ist

Doch was ist zu tun, wenn bereits ein geliebtes Haustier Teil der Familie ist und ein Familienmitglied eine Hausstauballergie entwickelt? Das Tier muss nicht unbedingt weggegeben werden. Im Haushalt sollte nur besonders auf die Hygiene geachtet werden:

Familienmitglieder ohne Allergien sollten sich hauptsächlich um die Haustiere kümmern und vor allem deren Fellpflege übernehmen.
Das Fell sollte täglich gut gebürstet werden und das am besten draußen.
Es ist ratsam, wenn sich das Haustier viel draußen aufhält.
Das Haustier sollte keinen Zugang zu den Schlafräumen haben.
Die Wohnung sollte mehrmals die Woche mit einem Staubsauger mit Mikrofilter gesaugt werden.
Die Wohnung sollte regelmäßig feucht durchgewischt werden (Böden und Flächen).
Spielzeuge und Tierdecken sollten häufig bei mind. 60°C gewaschen werden. Nicht waschbare Kuscheltiere oder Polster können auch 24 Stunden in der Tiefkühltruhe von Milben befreit werden.

Hund und Katz – ein Unterschied

Das Risiko für Hausstauballergiker, eine weitere Allergie zu entwickeln, ist bei der Haltung von Katzen größer als bei der Haltung von Hunden. Katzen, die ausgiebige Fellpflege betreiben und sich genüsslich putzen, übertragen die Allergien auslösenden Proteine, die im Speichel vorkommen, auf ihr Fell und damit in der Wohnung. Bei Hunden und Vögeln ist diese Gefahr deutlich geringer und somit auch das Allergierisiko.

http://www.rp-online.de/leben/pets/katze...r-aid-1.5518648

Hallo Fellos!

Wie ausgeprägt ist denn Deine Allergie? Wenn Du nicht gerade die stärkste Form hast, kann Dir vielleicht ein Naturheilpraktiker helfen. Sicher sind bei einer Allergie Tier nicht die idealen Lebensgefährten, aber wie schon Elke sagt, dann müsste man auch den Kontakt mit den Menschen meiden. Wenn man schon Tiere hat und einige Vorsichtsmaßnahmen ergreift (siehe Link) müsste es doch machbar sein. Nur wenn die Allergie stark ausgeprägt ist und Du vielleicht auch noch Asthma dazu hast, würde ich es mir überlegen, ob ich meine Tiere behalte.
Ich hatte mal einen Bekannten, der Taubenzüchter war. Er bekam die Tauben-Allergie. Sie ist zurückzuführen auf eine Überreaktion des Körpers beim Eindringen von fremden Eiweisspartikeln. Diese Partikeln kommen im Federstaub oder im Kot der Tauben vor. Da er Asthma hatte, musste es seine Tauben aufgeben, weil ihn das sonst umgebracht hätte. Heute gibt es spezielle Atemschutzvorrichtungen und die Züchter können mit ihren Tieren weiter arbeiten.
Ich hoffe, Du findest einen guten Weg, um auch mit deinen Tieren ein gutes Leben führen zu können!

#4 RE: Haustiere und Hausstauballergie von Silke66 27.07.2017 22:57

Also ich konnte das bei mir bei Katzen beobachten. Mit Hunden habe ich kein Problem. Bei Katzenhaaren muss ich aus dem Nichts stark Nießen und meine Augen tränen bzw. jucken...

Also um deine Frage zu beantworten, ich denke ja.

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