Meine nicht, die jammern lieber und warten, dass sie geholt werden. Gerade Celine musste ich schon öfter mal "retten". Dunja macht solche Aktionen erst gar nicht, die ist auch ruhiger.
Ja Bruni, das ist schon ungewöhnlich. Vor den beiden Katzen hatte ich eine ganz normale EKH, also eine, die sogar wild aufgewachsen ist. Die hat meinen Sohn sogar 1-2 km in die Stadt begleitet. Dunja und Celine haben dagegen höchstens einen Radius von 10-20 m ums Haus. Also sie sind immer in Sicht- und Rufweite. Die laufen auch keinem hinterher, gucken höchstens nur - als ob ein unsichtbarer Zaun steht.
Die damalige Nicki ist nur selten mal reingekommen. Celine und Dunja dagegen sind nicht länger als 1-2 Stunden draußen. Die machen nämlich draußen kein Geschäft, gehen nur aufs Katzenklo. Nicki war bei jedem Wetter draußen. Dagegen drehen die Beiden sich an der Tür wieder um, wenn es draußen nass ist, ganz besonders Dunja. Celine versucht es noch ein paar Minuten.
Wenn Nachbars Katzen an den Volieren meines Vaters kleben, dann sieht das ganz geschickt aus. Bei Dunja dagegen, als ob da ein Holzblock hängt. Celine sitzt nur davor.
Das sind Katzen, die wirklich manchmal stundenlang bewegungslos beim Nachbar sitzen und den beobachten. Celine fängt auch mal Mäuse, aber Dunja hat das noch nie geschafft. Die hat ein Jagdverhalten zum Schießen. Ehe die was fangen würde, würde eher mein Strolch eine Maus fangen.
Man merkt eben, dass sie in der Wohnung aufgezogen wurden, auch vom Muttertier keine Überlebensängste oder so beigebracht bekommen haben und auch heute noch größtenteils Wohnungskatzen sind. Dagegen war die Nicky, die wild aufgewachsen ist, ganz anders. Für die war kein Baum zu hoch. Celine und Dunja hängen dagegen unten am Baum, wie ich damals im Schulsport an der Kletterstange.
Das stimmt, die Gefahr bei Rassekatzen ist ja doch sehr hoch, dass sie "geklaut" werden. Noch dazu, wenn sie so super zutraulich und verschmust sind. So halten sie sich höchstens nur bei den direkten Nachbarn auf und die würden das nie machen.
ja, manchmal schläft Dunja in der Badewanne. Sie hat auch gerne mal im Waschbecken oder in der alten Dusche geschlafen. In die neue Dusche kommt sie jetzt nicht mehr rein und das Waschbecken ist zu klein.
Ich kann meine Katzen da auch überhaupt nicht verstehen. Übrigens passt Dunja doch ins Waschbecken. Gestern lag sie drin und Celine in der Badewanne. Dann habe ich Badewanne und Waschbecken sauber gemacht, 5 Minuten später lagen sie wieder drin.
Das Bad ist der wärmste Raum vom ganzen Haus. Vielleicht gefällt es ihnen deswegen so gut? Sonst wenn es wärmer ist, sind sie mehr oben oder liegen auf der Treppe. Normal ist der Sessel im benachbarten Heizungsraum kuschliger. Aber weil da die Tür zum Flur immer auf steht, ist es hinten im Bad sicher gemütlicher. Und sie können sich sicher sein, dass sie immer ihre Ruhe dort haben, auch wenn sie genau wissen, dass Maja und Lilli die Treppe nicht runter kommen. Nur Strolch und der macht nichts.
Nun ist wieder Katzensaison. Meine Katzen wollen wieder vermehrt raus. Ich fand den Anblick zu süß, wie sie so dicht nebeneinander saßen und irgendwas beobachtet haben. Vielleicht ist da ja auch ein Mäusenest?
Die Anfangszeit haben mir meine Nachbarn die Katzen immer wieder nach Hause gebracht. Sie dachten, sie wären abgehauen. Es sind eben nicht die "alltäglichen" Freigängerkatzen. Ich könnte es aber auch nicht übers Herz bringen, sie ein Leben lang nur drin zu behalten. Der Nachteil ist eben, dass sie ganz doll zutraulich sind, auch zu Fremden, ganz besonders die weiße Katze.
Ja Bruni, das ist ja meine Hauptangst, wenn sie draußen sind. So liebe und zutrauliche Katzen werden gern mal geklaut.
Ich dachte auch immer, Katzen sind Einzelgänger, Heidrun. Eigentlich wollte ich damals nur die braune Katze bei der Züchterin kaufen. Die hat mir dann aber so ins Gewissen geredet wegen einer Zweitkatze, dass dann Celine auch noch mit eingezogen ist. Eine Katze, die viel draußen ist, würde ich aber auch allein halten. Die hat draußen ihre Sozialkontakte. Nur meine Katzen sind den ganzen Winter drin und im Sommer sind sie höchstens 2 Stunden täglich draußen. Die verstehen sich jedenfalls super. Ist manchmal lustig, wenn z. B. die Tür angelehnt ist und Celine steht miauend davor. Dann geht Dunja hin und schubst die Tür auf.
So langsam wird es auch wieder für die Katzen gemütlich draußen. Dunja begnügt sich zwar momentan noch mit 10 Minuten, aber Celine bleibt schon mal ein paar Stunden draußen.
Die Augen leuchten so schön, auch wenn es noch nicht mal dunkel draußen war. War nur etwas diesig.
Momentan ist Celine wieder mehr draußen. Die meiste Zeit des Tages sitzt sie aber auf dem Tisch und guckt zur Terrassentür rein. Rein möchte sie aber auch nicht - das sind eben Katzen. Dunja ist mit einer halben Stunde Freigang täglich zufrieden. Ich bin ja froh, dass sie grundsätzlich nicht weit gehen.