Ein wenig schräg, bequem und lose, so hängt er locker in der Hose, er ist zwar alt, doch kann´s noch richtig, das zählt und ist für sie sehr wichtig.
Ganz behutsam nimmt sie ihn heraus, dieses Prachtstück, diesen Augenschmaus, etwas abgenutzt und seitlich matt, doch im Teleskopbereich noch glatt.
Sie will ihn heute durchstudieren, und seine Leistung ausprobieren, so oft es geht soll er heut schießen, sie will ihn einfach nur genießen.
Wie von Sinnen, außer Rand und Band, streichelt, küsst und drückt sie ihn charmant, legt ein kleines Tüchlein noch parat, startet - den alten Fotoapparat.
Im Hühnerhof so gegen Sechs, verlangt der Hahn den ersten Sex, er springt auf Henne Edelgard, vernascht sie kurz auf seine Art.
Minuten später pickt er stramm, der Kunigunde in den Kamm, macht es ihr so richtig kräftig, weil er weiß, sie mag es heftig.
Dann schaut er sich als stolzer Hahn, all seine andern Hennen an, blickt frech und kess auf ihren Schoß, und wieder ist der Teufel los.
Er schießt zur Berta wie ein Pfeil, sie ist sein Typ und ständig geil, drum stößt er sie mit Leidenschaft, und ist am Ende recht geschafft.
Doch er verliert nicht sein Gesicht, erledigt einfach seine Pflicht, besteigt auch noch die Annegret, weil ihm das Ding schon wieder steht.
Mittags schnappt er sich die Wanda, weil die heute noch nicht dran war, und kurz darauf ist Adelheid, zu einem Stelldichein bereit.
Vorsichtig macht er´s bei Hilde, die führt ständig was im Schilde, sie hält nicht mal den Hintern still, wenn er mal etwas länger will.
Bei Gertrud läuft es anders ab, die macht auch nicht nach dreimal schlapp, im Gegenteil, sie will noch mehr, schreit gack, gack, Hahnemann komm her.
Erst wenn die Sonne untergeht, das Hennenvolk im Stalle steht, dann setzt der Hahn sich auch zur Ruh, macht abgekämpft die Augen zu.
Und die Moral von der Geschicht: Begehre viele Weiber nicht. Schwör nur einer Frau die Treue, such nicht ständig dir ´ne Neue, Mann, - schließlich bist du doch nicht doof, und wohnst auch nicht - im Hühnerhof.
Gesund sind die Bananen, das wussten schon die Ahnen, Kiwi wird sehr gern verzehrt, ist bei Alt und Jung begehrt, Äpfel, ob süss, ob sauer, fördern Kraft, geben Pauer, wichtig ist die Apfelsine, hat sehr viele Vitamine, Feigen wirken auf Verdauung ein, Toiletten oftmals viel zu klein, die Datteln sind nicht all zu gross, der Nährwert allerdings famos, auch die Pflaume ist ein saftig Ding, Männer schätzen sie oft zu gering.
Die Karotte hat viel Karotin, tönt die Haut und stärkt den Sinn, Tomaten, nicht nur rund und rot, verzögern sogar Krebs und Tod, Zucchini schmeckt gefüllt sehr lecker, begeistert sind die Feinschmecker, Salatgurke pflegt das Gesicht, gut angemacht, ein Schnellgericht, auch anderswo wird sie gezückt, manch Frauenherz wird schnell beglückt, -- eventuell, - es steht im Raum, ist sie ein wahrer - Teenagertraum, dieses kann man nicht beweisen, wär - ein viel zu heisses Eisen.
Ich glaube, Krücken gibt es auch nicht gratis. Und beim defekten Toaster wären wir wieder beim Geld ausgeben. Man kann es drehen und wenden wie man will, zum Sparen kommt man wirklich groß nicht mehr.
Ständig schellt bei mir das Telefon, dieses nervige, verflixte Ding, sitz ich früh morgens auf dem Thron, tönt im Flur das Klingelingeling.
Die Hose unten an den Knöcheln, und bis zur Hüfte völlig nackt, vernehm am Hörer ich ein Röcheln, das plötzlich endet mit ´nem Knack.
Beim Frühstück klingelt es schon wieder, mir bleibt doch wirklich nichts erspart, den an der Strippe mach ich nieder, mit bösen Worten, knüppelhart.
Kaum sitz ich fest in meinem Sessel, geht das Gebimmel wieder los, das ist der reinste Hexenkessel, ich wandre aus nach Barbados.
Den Mittagstisch kann ich vergessen, es klingelt im Minutentakt, ich trink ´nen Cognac unterdessen, bevor mich blanker Jähzorn packt.
Vierzehn Uhr, ich schalt die Glotze ein, will heut ´nen Action-Krimi schau´n, doch klingling, wie könnt es anders sein, man will mir meinen Film versau´n.
Nachts im Bett denk ich, es ist vorbei, hab mich grad richtig zugedeckt, da beginnt erneut die Bimmelei, ein Freund ruft an, der mich gern neckt.
So stresst das Telefon seit Wochen, hält mich von früh bis spät auf Trapp, es bringt mich jeden Tag zum Kochen, bald schaff ich diese Kiste ab.
Bin ich wirklich mal in großer Not, und brauche einen Handwerker, dann ist garantiert die Leitung tot, oder es streiken die Verstärker.
Doch was ändert meine Rage schon, es ist, wie es schon immer war, ohne Telefon ist´s monoton, drum behalt ich es – ist doch klar.
Mensch, Du wirst alt! Der Name! Mensch, wie war der noch? Erinnerungen kommen hoch. Du kramst in der Vergangenheit, hast tausend Dinge griffbereit. Doch, wie sich das Hirn auch quält, der Name! Nur der Name fehlt. Und sicherlich erkennst Du bald: So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.
Vom vierten Stock steigst Du herunter, trittst auf die Straße, noch ganz munter. Doch plötzlich fragst Du Dich verdrossen: "Hab ich auch oben abgeschlossen?" Du kannst Dir selber nicht mehr trau'n und steigst hinauf, um nachzuschau'n. Und sagst - die Faust vor Zorn geballt: "So fängt es an. Mensch, Du wirst alt."
Du brauchst was aus dem Küchenschrank. Du weißt auch was. Na, Gott sei Dank. Du öffnest ganz gezielt die Tür und fragst Dich prompt: "Was wollt' ich hier?" Jetzt überlegst Du, Dich packt der Frust, denn gerade hast Du's noch gewusst. Und so was lässt Dich nicht mehr kalt. So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.
Bevor man eine Reise tut, versteckt man erst sein Sparbuch gut. Man ist ja länger nicht zu Haus und das Versteck kriegt keiner raus. Kommt man zurück, geht' s Suchen los: "Wo habe ich mein Sparbuch bloß?" Warum ich so was nie behalt?! So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.
Du sitzt im Zug. Du bist auf Reisen. Da fällt Dir ein: Das Bügeleisen!!! Von Urlaubsfreuden schon beflügelt, hast Du noch schnell ein Hemd gebügelt. Nun denkst Du ständig an zu Haus. "Mein Gott, ist der Stecker auch raus?" Zwingst Dich zur Ruhe, mit Gewalt! So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.
Zum Frühstück nimmst Du drei Tabletten. Sie sollen Dein Gedächtnis retten. Du fragst Dich plötzlich ganz benommen: "Hab' ich sie wirklich eingenommen?" Und schluckt man sie, Du hast's vergessen, stets vor dem oder nach dem Essen? Du weißt nicht, welche Vorschrift galt. So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.
Du bist es leid und legst im Nu, Dir ein Tablettenkästchen zu. Unter den Fächern - keine Frage, steh'n säuberlich die Wochentage. Am anderen Morgen denkst du nach: "Was hab'n wir heute - Donnerstag?" Du schmeißt das Kästchen, dass es knallt. So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.
Du siehst nicht gut! Der Arzt kommt drauf und schreibt Dir Augentropfen auf. Alle vier Stunden sollst Du nun, die Tropfen in die Augen tun. Doch jedes mal - es tut Dir leid - vergisst Du die genaue Zeit. Völlig verzweifelt sagst Du bald: So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.
Du kaufst Dir – so was gibt es schon - 'ne Armbanduhr mit Weckfunktion. Du freust Dich, nun ist alles klar, sie piept auch pünktlich, wunderbar! Doch schaust Du sinnend auf die Uhr und fragst Dich: "Warum piept die nur?" Sie piept wie aus dem Hinterhalt. So fängt es an. Mensch, Du wirst alt.
Maschinen kann man reparieren, Getriebe, die schwer gehen, schmieren. Kommt beim Computer nichts mehr raus, dann wechselt man Module aus. So hat man vieles schon erreicht, beim Menschen geht das nicht so leicht. Drum kann der Rat nur dieser sein: Mach Dir nichts draus, stell Dich drauf ein.
Es ist ja allgemein bekannt, ich hab am Bahnhof meinen Taxi-Stand. Was ich dabei so konnt’ erleben, das will ich hier zum Besten geben. Ein Vorfall ist noch ganz akut, und ich erinnre mich noch gut, dass ich einmal bei einer Tour zum Flughafen einen Fahrgast fuhr. Der saß nervös in meinem Wagen. Ich hört ihn dauernd zu mir sagen: " Los fahrn Sie, Sie PS-Athlet sonst kommen wir am End zu spät" Ich fuhr, den Fuß am Gaspedal, als wäre ich nicht mehr ganz normal. Ich fuhr auf Leben und auf Tod, und war’n für uns die Ampeln rot, dann hat mich das nicht interessiert, ich hab die Kreuzung schnell passiert. Mein Fahrgast stöhnte dieser Held Ich sah wie sich sein Kopfhaar stellt. Er hat sogar das muss ich sagen, in Todesangst das Kreuz geschlagen. Ich konnt’ mich nicht um ihn bemüh’n, denn plötzlich war eine Ampel grün. Den Leerlauf rein, die Bremsen greifen, ich steh genau am Zebrastreifen. Da hör ich, wie mein Gast verzagt mit leiser Stimme zu mir sagt: " Ach können Sie mir mal erklären, warum bei Rot Sie überqueren, mit Müh und Not dem Tod entgehn, und kommt mal Grün, bleiben Sie stehn?" Ich sag :" Das Sie das nicht begreifen! Ich halt bei Grün am Zebrastreifen, weil jetzt von links und rechts Kollegen sich auf die Kreuzung zu bewegen." Das hat ihn dann, ganz im Vertrauen, im Endeffekt schwer umgehauen. Steigt einer in mein Taxi ein, darf er nicht so empfindlich sein. Bei mir da kann ihm nichts gescheh’n, beim Karl im Taxi hundertzehn. Am Bahnhof war ich mal gewesen, hab meine Zeitung dort gelesen, tat sonst nichts, hab gewartet nur auf einen Fahrgast - eine Tour. Plötzlich war ein Funkspruch da: " Karl, fahren zur Capri-Bar." Ich fahre hin, komm an und seh, am Bürgersteig steht der Portier, und höflich einen Gast er stützt, der auf 'nem Blumenkübel sitzt. Er setzt ihn in mein Taxi rein, wir kommen beide überein, ich fahr auf kurzem Weg und schnell zur Ausnüchterung in sein Hotel. Ich fahre los und hoff dabei, er macht mir keine Schweinerei da fällt, kurz gesagt und schlicht, das Essen ihm aus dem Gesicht. Doch es geht gut, das muß ich sagen - er hält mir sauber meinen Wagen. Im Spiegel ich ihn mir betracht, das seh ich plötzlich was er macht. Zieht Jacke Hose und so weiter aus und alle andren Kleider und hat, nachdem er das getan, nichts weiter als sein Hemdchen an. Ich sag zu im in dieser Lage: "Das kommt natürlich nicht in Frage. Sie können nicht ohne sieben Sachen so einfach einen Striptease machen. Ja meinen Sie eventuell, Sie währen schon in dem Hotel? Es ist nicht wie sie vermuten, das dauert noch ein paar Minuten" Da klingt es weinerlich im Wagen: Das konnten sie auch früher sagen. Ich hab, weil`s mir hier gut gefällt die Schuhe vor die Tür gestellt. Sie seh’n an diesen Situationen: Bei mir kann eine Fahrt sich lohnen. Ich bin ein echtes Phänomen, der Karl vom Taxi hundertzehn. Mal rief der Wirt vom Goldnen Schwan mich über die Zentrale an und sagte: " Karl ich brauch Sie wieder. Ich habe hier vier Kegelbrüder, die können alle nicht mehr gehen. Sie müssen mir zur Seite steh’n." Ich komme hin der Wirt sagt mir: " Hier sitzen sie, von eins bis vier. Im Rosenrain, im zweiten Haus, da laden Sie den ersten aus. Sie fahr’n im Veilchenweg vorbei, dort wohnt der nächste, Nummer zwei. Der dritte Kegelbruder hier wohnt in der Nelkenstraße vier. Den, der sich auf den Boden legt, den fahren Sie zum Fliederweg". Ich fahre los mit dem Quartett Die Viere schnarchen um die Wett. Ich komm ans Rathaus, da war Schluß Von rechts, da kam ein Omnibus. Wollt ich mit dem nicht kollidieren und meinen Wagen demolieren dann musst ich einfach souverän voll in meine Bremse gehen. Der Wagen stand, ich dreh mich um, ich war perplex wißt ihr warum? Die warn beim Bremsen ungewollt Alle von dem Sitz gerollt. Ich kehrt gemacht so schnell ich kann, ganz abgehetzt zum Goldnen Schwan. Der Wrt guckt ziemlich konsterniert Und fragt:" Mein Gott was ist passiert?" Ich sag: " Sie müssen noch mal korrigieren und alle vier der Reihe nach sortieren. Beimim Bremsen ist mein „Blumenladen“ ganz durcheinander geraten. Wer ist den nun die Nelke wieder, wer Röschen, Veilchen und wer der Flieder?" Wir haben mit vereinter Kraft es schließlich beide dann geschafft. Ihr solltet keine Fahrt verschmähn Mit Karl vom Taxi hundertzehn Und kommt ihr mal zum Bahnhof hin, und steht nach Taxifahr’n der Sinn, dann steuert bitte ganz spontan und ungeniert mein Taxi an. Beim Taxifahr’n sind Sie in keinem sicherer als wie in meinem. Bei mir da gibt's kein Risiko Ich sag Euch allen auch wieso: Es haben in vielen Arbeitsstunden Statistiker herausgefunden, das jedes Taxi sechzehn mal, natürlich rein prozentual, in einer ganz bestimmten Frist an Unfällen beteiligt ist. Nun ist's bei meinem Taxi so: Ich war vor Tagen irgendwo beim Unfall sechzehn mit dabei, bin jetzt statistisch unfallfrei. Ich geb Euch den guten Rat deswegen: fahrt nur mit mir nicht mit Kollegen. Vielleicht erwischt ihr einen Wagen, dem wie Statistiger ja sagen, am End wenn man zusammen zählt noch hier und da ein Unfall fehlt. Und so geseh’n sind dann bei diesen Unfälle nicht auszuschließen. Ganz anders sieht's bei mir doch aus; Ich bin jetzt aus dem Schneider raus, ich hab gekonnt und konsequent erfüllt mein Unfall-Kontingent. Und deshalb kann ich garantieren: Bei mir da kann Euch nichts passieren. Es sorgt für euer Wohlergehn Der Karl vom Taxi hundertzehn.
Genau, auch wenn das Telefon manchmal nervt, hergeben möchte ich es auch nicht mehr.
Also wenn es nach dem 2. Vers im Gedicht "Männer" geht, dann wurde ich schon alt geboren. Ich habe einen "Kontrollfimmel", seitdem ich mal eine Handtasche auf dem Josephskreuz vergessen habe. Das betrifft aber nicht nur die Gegenstände, die ich bei mir führe, sondern auch Haustür und Autotüren, die Heizungsanlage und den Wasserhahn von der Waschmaschine (darüber freut sich immer der Handwerker, weil ich den ständig überdrehe).
Mit den Tabletten, ob man sie vor oder nach dem Essen nehmen soll, ist heute das kleinere Übel. Durch die Einsparungen im Gesundheitssystem gibt es doch laufend neue Tablettenpackungen. Besonders ältere Leute haben damit ihre Probleme und haben dadurch schon falsche oder doppelte Tabletten genommen.
Das Gedicht vom Taxifahrer ist auch lustig geschrieben. Da soll mal einer sagen, dass man als Taxifahrer nichts erlebt. Der Blumenladen war schon eine lustige Fahrt. Tolle Gedichte.
A – rbeiten nur für die Firma, B – rav, still sein für´s Betriebsklima, C – hefs in jeder Hinsicht loben, D – ieses schon zuhause proben, E – ifrig sein und niemals klagen, F – irmenlogo offen tragen, G – ehälter als zu hoch empfinden, H – äufig ohne Lohn sich schinden, I – mmer Überstunden machen, J – edoch keinen Streit entfachen, K – einen Vorgesetzten rügen, L – ächeln, bücken und sich fügen, M – ittagspause oft vergessen, N – otfalls schuften wie besessen, O – ohne Wiederrede plagen, P – fleglich ja und Amen sagen, Q – uasi keine Meinung haben, R – eden nur bei Arbeitsfragen, S – onderurlaub ist ein Fremdwort, T – atkraft beweist man hier vor Ort, U – untersagt sind Bier und Tabak, V – erpönt ist jeder faule Sack, W – eiterhin ist auch noch wichtig, X – XL-bäuchige sind null und nichtig, Y – uppis stellt man hier gern ein, Z – ielstebig ist unser - Malocherverein.
Ja, das mit der Maus kommt mir sehr bekannt vor. Alle paar Jahre gibt es hier eine Mäuseplage. Anfangs tanzen sie nur Samba auf dem Dachboden, so dass man kaum schlafen kann. Ich habe damals Lebendfallen benutzt, weil ich die armen Mäuse einfach nur umsiedeln wollte. Das war ein Fehler. Schon bald sind sie sogar durchs Wohnzimmer und Küche gelaufen. Da mussten dann richtige Fallen her. Die Plage war sogar so schlimm, dass mein kleiner Hund Strolch Mäuse gefangen hat. Ich hatte nur Angst, dass meine Tiere sich beim Mäusefangen vergiften könnten, weil die Nachbarn ja leider Gift ausgelegt haben.
Ich kann nur hoffen, dass es so schnell keine Plage mehr gibt.
Der Mensch erblickt das Licht der Welt, liegt da, wie aus dem Ei gepellt, und demonstriert schon selbstbewusst den Anspruch auf die Mutterbrust; und somit steckt er mitten drin, im Milch-Versorgungs-Marketing.
Die Milch, die man ihm hier serviert, ist immer richtig temperiert und die Verpackung ist bekanntlich schon vom Format beliebt und handlich, sie wird geschätzt von jedermann und auch die Katze kommt nicht dran.
Der Mensch genießt so lang wie möglich die gute Milch, drei-, viermal täglich, und schwärmt als Greis mit langem Bart noch oft von der Verpackungsart. Die Vaterbrust – steht hier verzeichnet, ist weniger dazu geeignet. Denn erstens mangelt es an Zeit und zweitens an Ergiebigkeit.
Doch eines Tages – das steht fest, verlässt der Mensch sein warmes Nest und muss dann selber jeden Morgen sich seine Milchration besorgen.
Der Mensch besucht zu diesem Zwecke die Tante Emma an der Ecke. Hier kauft er unter anderem auch 2 Liter Milch im Plastikschlauch. Doch dann begibt sich unser Mensch zurück nach Haus zu seiner Ranch. Auf einmal merkt er ganz schockiert, wie sein Gepäck Gewicht verliert und sieht, als er nach hinten schielt, wie sich die Milch von dannen stiehlt.
Vom Hausflur bis zur Tante Emma sieht man die Spur von dem Dilemma. Es folgen ihm aus diesem Grund ein Pferd, zwei Katzen und ein Hund. Ein Herr spricht grad zu seinem Sohne: Schau an, da kommt der „Zirkus Krone“. Der Mensch ist ratlos und enttäuscht, die Milch ist weg - die Tasche feucht, und unten drin ein kleiner See, darinnen schwimmt das Portemonnaie.
Der Mensch holt sich am nächsten Tag die Milch im Pappkarton-Verschlag, und bringt sie diesmal unversehrt zum heimatlichen Küchenherd.
Doch da die Pappe nicht von Pappe, erlebt der Mensch die nächste Schlappe. Denn die Verpackung mit Komfort Entpuppt sich diesmal als Tresor. Er zupft mal da, und reißt mal hier, versucht’s mit einem Korkenzieher. ’Nen Hammer holt er noch dazu, der Inhalt bleibt für ihn tabu.
Der Büchsenöffner und die Schere verändern nichts an der Misere. Nun wird der Mensch ein wenig kecker versucht's mit seiner „Black und Decker“. Die Wirkung bleibt indes nicht aus, vorn schießt er rein und hinten raus, und schnell verströmt die weiße Sauce zuerst auf’s Hemd, dann auf die Hose.
Ab morgen, denkt der arme Knilch, stell’ ich mich um – auf Flaschenmilch; denn Flaschenmilch – hat er vernommen – ist wieder „in“ und schwer im Kommen. Sogar in Berlin – im Parlament – spricht man von diesem neuen Trend, als ob wir grad bei den Kadetten nicht schon genügend Flaschen hätten.
Als nun der Mensch vier Wochen älter, nimmt er die leeren Milch-Behälter, schleppt sie zum Kaufmann kurzerhand und freut sich schon auf’s Flaschenpfand. Doch der zerstört mit einem Schlag die Hoffnung auf den Geldbetrag. Mein Herr – es wird sie überraschen, die Pullen da – sind Einweg-Flaschen, und darauf gibt’s kein Pfand grüß Gott, mein Herr, und küss die Hand. Dem armen Menschen hilft jetzt nur Verständnis bei der Müllabfuhr.
Ein anderer Mensch – ein äußerst Schlauer, halb Einstein und halb Adenauer, schuf eines Tag’s, das war ein Ding die Kühlbox namens „Tetra-King“.
Was hier des Menschen Geist versprühte entpuppte sich als Wundertüte. Denn dieses Werk aus Styropor ist fast ein Double der Natur.
Halb ist sie flach, halb ist sie rund und das hat seinen Grund; denn kaufst du zwei von dieser Sorte, dann hat, dann fehlen dir die Worte dann hast du wieder das Design wie„s damals war beim Mütterlein. In diesem Fall sitzt der Verschluss genau da – wo er sitzen muss.
Jetzt noch zum Inhalt was zu sagen, dass hieße „Milch zum Kuhstall tragen“. Und ist die Packung dann geleert ist sie bei Kindern sehr begehrt. Sie wird sofort zum Freudenquell als Spielzeug-Eisenbahn-Tunnel.
Vorausgesetzt, dass Sie mich fragen, kann ich als Konsument nur sagen – und diesmal mach ich keine Witze – Das Ding gefällt mir – das ist Spitze. Und deshalb heißt jetzt die Parole, Prost zusammen – sehr zum Wohle! (Autor unbekannt)
Ja, manchmal kann es schon heiter werden, Milch heil nach Hause zu bekommen. Mit den Pappkartons heute ist das ja kein Problem - da ist nur das Problem, dass der Inhalt nicht wirklich mehr gesunde Milch ist. In der DDR gab es nur frische Milch, da hatte man aber Transportprobleme. Die Tütenmilch war eingeschweißt in einer dünnen Folie. Man musste sie sanfter behandeln als ein rohes Ei. Die Verschlüsse der Flaschenmilch waren aus dünner Alu-Folie. Darauf durfte man nichts weiter legen, weil die Deckel schnell ein Loch hatten. Umkippen durften die Flaschen im Korb auch nicht.
Wollen wir hoffen, dass wir ohne Grippe durch den Winter kommen. Ich war jetzt bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr erkältet, aber das will ich mal nicht so laut sagen. Krank sein ist nämlich überhaupt nicht schön, da darf man ruhig klagen.
Das stimmt, hungern tut ganz schön weh. Ich habe mal eine 1000-Kalorien-Diät gemacht, da stand ich sogar hungrig vorm Pflaumenbaum und durfte keine essen.
Mein Bruder hat mit seiner "Diät" ohne zu hungern sehr gut abgenommen, er ist jetzt richtig schlank. Er geht täglich mind. 10 - 20 km spazieren. Seine Ernährung hat er auch komplett umgestellt. Das Fertigzeug gibt es überhaupt nicht mehr in seiner Küche, er sagt selbst, dass sie jetzt aussieht wie in der DDR. Alles nur frisch. Sogar Eis macht er mit Buttermilch selber. Er achtet auch sehr auf feinste Zutaten und gutes Fleisch. Gestern hat er für meine Geburtstagsfeier gekocht. Das war richtig lecker. Den Kartoffelbrei habe ich gemacht, aber da hat er schon "geschimpft", weil ich den Mixer benutzen wollte. Das heißt Stampfkartoffeln und sie werden also gestampft. Als Fleisch gab es Reh und Wildschweinragout. Es war sehr zart und er hat recht, dass gutes Wildfleisch gut für die Gelenke ist. Darin sind eben noch die Sehnen und damit Kollagen enthalten, was die Fleischer beim Schweine- und Rindfleisch entsorgen.
Es macht schon viel aus, auf eine gute Ernährung zu achten. Werde mich wohl auch mal mehr mit dem Thema Kochen beschäftigen.